Falscher Alarm durch eCall-System: Rettungskräfte rücken vergeblich aus
- Ein Kontakt zum Fahrzeugführer konnte durch die Leitstelle nicht hergestellt werden, weshalb Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei umgehend alarmiert wurden
- Foto: Kim Rileit
- hochgeladen von Ralf Vester
Kaiserslautern. Am Donnerstagnachmittag, 29. Januar 2026, ging kurz vor 17 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein automatischer eCall-Notruf aus der Merkurstraße in Kaiserslautern ein. Das in Neufahrzeugen verbaute eCall-System hatte einen Verkehrsunfall gemeldet und dabei entsprechende Fahrzeugdaten übermittelt. Ein Kontakt zum Fahrzeugführer konnte durch die Leitstelle nicht hergestellt werden, weshalb Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei umgehend alarmiert wurden. Die eingesetzten Kräfte suchten den angegebenen Bereich nach einer Unfallstelle ab, konnten jedoch weder ein verunfalltes Fahrzeug noch sonstige Hinweise auf einen Verkehrsunfall feststellen.
Da der Notruf von einem Fahrzeug der Marke Opel ausgelöst worden war, nahmen die eingesetzten Polizeibeamten Kontakt zu einem nahegelegenen Autohaus auf. Dort stellte sich heraus, dass sich das betroffene Fahrzeug tatsächlich auf dem Betriebsgelände befand. Ein Unfallschaden lag nicht vor. Das Auto war aufgrund einer schwachen Batterie an ein Ladegerät angeschlossen. Nach den vorliegenden Erkenntnissen hatte offenbar dieser Energiemangel das eCall-System aktiviert und den automatischen Notruf ausgelöst.
Im weiteren Verlauf meldete sich die Integrierte Leitstelle erneut bei der Polizei, da von dem Fahrzeug weiterhin im Abstand von etwa fünf Minuten automatische eCall-Notrufe eingingen. Um weitere Falschalarme zu verhindern, setzten sich die Polizeibeamten erneut mit dem Autohaus in Verbindung und baten darum, die Ursache des Problems zu beheben. rav/pdkl
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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