Beleidigungen und Nazi-Parole: Platzverweis nach Ausraster
- Ein Polizeieinsatz in der Kaiserslauterer Fruchthallstraße hat am Donnerstagmorgen für Aufsehen gesorgt
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Kaiserslautern. Ein Polizeieinsatz in der Kaiserslauterer Fruchthallstraße hat am Donnerstagmorgen, 16. Juli, für Aufsehen gesorgt. Ausgerechnet der Mann, der selbst die Polizei verständigte, geriet am Ende ins Visier der Ermittler. Nach Angaben der Polizei meldete sich ein 37-Jähriger, weil er sich in einer Bäckerei beleidigt und bedroht fühlte. Außerdem habe man ihm dort zu Unrecht Hausverbot erteilt. Vor Ort ergab sich für die Beamten jedoch ein anderes Bild.
Polizei schildert anderen Ablauf
Nach aktuellem Ermittlungsstand soll der Mann zuvor mehrere Kunden in der Filiale belästigt haben. Als Mitarbeitende ihn auf sein Verhalten ansprachen, soll er sie massiv beleidigt haben. Daraufhin erhielt der 37-Jährige Hausverbot und musste die Bäckerei verlassen. Doch damit war der Vorfall offenbar noch nicht beendet.
Verbotene Parole auf offener Straße
Laut Polizei beleidigte der Mann anschließend noch eine unbeteiligte Person. Zudem soll er eine verfassungswidrige Parole gerufen haben. Die eingesetzten Beamten erteilten ihm schließlich einen Platzverweis für den restlichen Tag. Gegen den 37-Jährigen wird nun unter anderem wegen Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |