Neuer Treffpunkt in Rülzheim stärkt Beratung bei Gleichstellungsfragen
- In Rülzheim hat das Kreis-Gleichstellungstreffen einen festen Anlaufpunkt bekommen.
- Foto: Kreis GER / mda
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Rülzheim. Wer im Landkreis Germersheim Unterstützung bei Diskriminierung, sexualisierter Gewalt oder Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sucht, soll vor Ort besser beraten werden. Dafür hat Lisa-Marie Trog, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Germersheim, mit dem ersten Kreis-Gleichstellungstreffen am neuen Standort in Rülzheim einen festen Anlaufpunkt geschaffen.
Zum Auftakt kamen die Kolleginnen aus der Verbandsgemeinde Rülzheim und der Verbandsgemeinde Lingenfeld zusammen. Im Mittelpunkt standen laut Kreisverwaltung Germersheim Themen der modernen Gleichstellungsarbeit, darunter der Umgang mit Krisensituationen wie häuslicher oder sexualisierter Gewalt, der Wiedereinstieg nach der Elternzeit sowie Beratung bei Diskriminierung und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
Bürgerinnen und Bürger können sich direkt an die Gleichstellungsbeauftragten wenden. Das gilt etwa in Krisensituationen, bei der Vermittlung an Hilfsangebote und Frauenhäuser, bei Fragen zu Beruf und Familie oder bei Benachteiligungen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.
Netzwerk im Kreis soll enger zusammenarbeiten
Lisa-Marie Trog sagt: „Gleichstellungsarbeit bedeutet, starre Rollenbilder aufzubrechen und Chancengleichheit zu sichern. Der Austausch mit meinen Kolleginnen ist dabei unverzichtbar – er macht uns vor Ort stärker und unsere Beratung besser“. Landrat Martin Brandl betont: „Gleichstellung ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Dass sich unsere Gleichstellungsbeauftragten regelmäßig vernetzen und ihre Erfahrungen teilen, stärkt die Beratung für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis.“ Am Ende des Treffens vereinbarten die Beteiligten, den fachlichen Austausch und gemeinsame Kampagnen in der Südpfalz künftig noch enger zu verknüpfen. Nach Angaben der Kreisverwaltung richtet sich Gleichstellungsarbeit ausdrücklich nicht nur an Frauen. Auch Männer und Väter sollen aktiv einbezogen werden, etwa bei partnerschaftlicher Sorgearbeit oder beim gemeinsamen Eintreten gegen Gewalt.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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