Kreisverwaltung Germersheim zieht nach Rülzheim: Das müssen Bürger beachten
- die ersten Umzüge von Mitarbeitenden der Kreisverwaltung an den neuen Standort in Rülzheim, in das ehemalige ITK-Gebäude sind bereits im Gange
- Foto: KreisGER / Arthur Jung
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Rülzheim. Die Kreisverwaltung Germersheim treibt ihr neues Standortkonzept weiter voran: Am neuen Verwaltungsstandort in Rülzheim hat inzwischen der Fachbereich „Zentrale Dienste“ seine Arbeit aufgenommen. Dazu gehören unter anderem die IT, Beschaffung sowie die Digitalisierungsteams. Bereits in der kommenden Woche folgen weitere Bereiche – darunter das Büro von Landrat Martin Brandl, die Gleichstellungsstelle, das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Der neue Standort befindet sich im ehemaligen ITK-Gebäude im Gewerbegebiet „Im Speyerer Tal“. Parallel laufen auch am zweiten künftigen Verwaltungsstandort im ehemaligen Nolte-Gebäude in Germersheim die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dort wird derzeit renoviert, außerdem wurden bereits erste Möbel geliefert.
Was Bürger*innen jetzt beachten müssen
Für Bürgerinnen und Bürger soll sich trotz der Umzüge möglichst wenig ändern: Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie die bekannte Postanschrift der Kreisverwaltung bleiben bestehen. Auch Fristen können weiterhin über die Adresse am Luitpoldplatz 1 in Germersheim gewahrt werden.
Hintergrund des neuen Standortkonzepts ist eine umfassende Analyse der kreiseigenen und angemieteten Gebäude. Ältere und kostenintensive Immobilien gelten langfristig nicht mehr als wirtschaftlich. Ziel der Kreisverwaltung ist es deshalb, moderne Verwaltungsstandorte im Landkreis aufzubauen, Flächen effizienter zu nutzen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Neues Konzept für Mitarbeitende
Mit den neuen Räumen verändert sich auch die Arbeitsweise innerhalb der Verwaltung deutlich: Feste Schreibtische wird es künftig nicht mehr geben. Mitarbeitende buchen ihre Arbeitsplätze flexibel – je nach Bedarf tage- oder wochenweise. In Rülzheim entstehen dafür sogenannte „Büro-Inseln“, die den Austausch zwischen den Teams fördern sollen.
Landrat Martin Brandl spricht von einem wichtigen Schritt in Richtung moderner Verwaltung: „Es geht nicht nur um neue Räume, sondern um neue Formen der Zusammenarbeit.“
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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