Investitionen für lebendige Ortskerne: Fördermittel für Kandel und Minfeld
- Ministerpräsident Alexander Schweitzer
- Foto: © Staatskanzlei RLP / Kay
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Kandel | Minfeld. Die Förderung von kommunalen Projekten hat in Rheinland-Pfalz eine lange Tradition. Mit gezielten Investitionen unterstützt das Land die Entwicklung und Modernisierung von Infrastrukturen, die den Alltag der Menschen direkt beeinflussen. In diesem Rahmen wurden nun Fördermittel für zwei wichtige Projekte in der Region übergeben: der Umbau der Bienwaldhalle in Kandel und die Sanierung der Kulturscheune in Minfeld. Beide Vorhaben sind nicht nur von baulicher Bedeutung, sondern stärken auch die Identität und Lebensqualität der jeweiligen Ortsgemeinden.
Kandel: Unterstützung für die Bienwaldhalle
Am 6. Dezember 2025 wurde in der Verbandsgemeindeverwaltung Kandel ein Zuwendungsbescheid aus dem Investitionsstock 2025 übergeben. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die brandschutztechnische Ertüchtigung sowie weitere Umbaumaßnahmen der Bienwaldhalle mit einer Summe von 160.000 Euro. Ministerpräsident Alexander Schweitzer betonte bei der Übergabe die langfristige Bedeutung des Investitionsstocks: „Der Investitionsstock ist seit Jahrzehnten ein Erfolgsmodell. Er unterstützt Kommunen genau dort, wo sonst keine Fördermöglichkeiten bestehen – und sorgt dafür, dass unsere Infrastruktur stabil und zukunftsfähig bleibt.“
Mit dieser Maßnahme wird die Bienwaldhalle, die als ein wichtiger Treffpunkt für die Bevölkerung und zahlreiche Vereine dient, zukunftsfähig gemacht. Der Ministerpräsident unterstrich, dass der Ausbau der kommunalen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz eine zentrale Rolle für die Lebensqualität der Menschen spielt. „Wer die Infrastruktur stärkt, stärkt die Lebensqualität“, so Schweitzer weiter. Das Land investiert hier gezielt in Einrichtungen, die den direkten Bedürfnissen der Bürger dienen und so den Alltag erheblich verbessern.
Minfeld: Wiederbelebung der Kulturscheune
Neben Kandel erhielt auch die Ortsgemeinde Minfeld eine bedeutende Förderung. In diesem Fall wurde ein Förderbescheid in Höhe von 338.300 Euro zur Ertüchtigung der Kulturscheune überreicht. Diese Summe stammt aus dem Dorferneuerungsprogramm 2025 und ist für die dringend benötigte Sanierung der Kulturscheune bestimmt. Aufgrund ihres baulichen Zustands und erheblicher Mängel im Brandschutz ist die Kulturscheune derzeit nicht nutzbar, obwohl sie für die Gemeinde einen wichtigen sozialen Treffpunkt darstellt.
Ministerpräsident Schweitzer betonte, dass Investitionen in die Ortskerne nicht nur die bauliche Infrastruktur betreffen, sondern auch eine langfristige Stärkung der lokalen Identität und des Gemeinschaftsgefühls bedeuten. „Wenn wir in unsere Ortskerne investieren, investieren wir in Identität, Lebensqualität und Zusammenhalt. Das ist moderne Landespolitik im ländlichen Raum“, so der Ministerpräsident. Die Kulturscheune wird nach der Sanierung nicht nur als kultureller Treffpunkt wieder verfügbar sein, sondern auch dazu beitragen, das dörfliche Gemeinschaftsgefühl zu fördern.
Fazit: Förderung für eine zukunftsfähige Infrastruktur
Die beiden Projekte in Kandel und Minfeld zeigen, wie wichtig die Unterstützung von Kommunen durch den Investitionsstock und andere Förderprogramme ist. Sie tragen nicht nur zur Sicherung und Verbesserung der Infrastruktur bei, sondern stärken auch den sozialen Zusammenhalt und die Identität der Menschen vor Ort. „Nahezu jede Kommune in Rheinland-Pfalz hat schon vom Investitionsstock profitiert. Das zeigt: Wir lassen die Städte und Gemeinden nicht allein, sondern stehen verlässlich an ihrer Seite“, so Ministerpräsident Schweitzer. Diese Investitionen sind ein entscheidender Beitrag dazu, die ländlichen Räume zukunftsfähig zu gestalten und gleichzeitig die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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