Sommerreifen und unangepasste Fahrweise: Glätteunfälle im Kreis Germersheim
- Unfall Symbolfoto
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Landkreis Germersheim. Am Nachmittag des 3. Januar 2026 kam es im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Wörth am Rhein zu zwei Verkehrsunfällen infolge von Glatteis/Schnee, bei denen am verursachenden Fahrzeug Sommerreifen festgestellt werden konnten.
Gegen 14:25 Uhr befuhr der Fahrer eines Mercedes-Benz die K15 von Wörth in Richtung Schaidt. Auf dieser Strecke kam es davor bereits zu einem Verkehrsunfall, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Der 35-jährige Fahrer bremste, konnte aber einen Zusammenstoß mit dem vor ihm befindlichen PKW aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei glatter Fahrbahn nicht vermeiden und wich in den Grünstreifen aus, wo er zum Stehen kam.
Wenig später, gegen 14:45 Uhr befuhr ein 44-Jähriger die L540 von Hagenbach in Richtung Berg (Pfalz). In einer Linkskurve kam das Fahrzeug in Folge von Schnee/Winterglätte von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Erdhügel. In beiden Fällen blieben die Fahrzeugführer unverletzt.
Die Polizei weist darauf hin, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen eine Winterreifenpflicht besteht. Fahrzeugführer ohne entsprechende Bereifung gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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