Germersheim setzt auf mehr biologische Vielfalt - und kommt damit in die Tagesschau
- Die Grünanlagen rund um die Festung Germersheim sind ein wertvoller Lebensraum für die heimische Tier- und Pflanzenwelt
- Foto: Heike Schwitalla
- hochgeladen von Heike Schwitalla
Germersheim. Wer sich fragt, was Kommunen konkret für mehr biologische Vielfalt tun können, findet seit Donnerstag, 22. Mai, ein Beispiel aus der Region in der Tagesschau: Germersheim kommt in einem kurzen Beitrag zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt vor. Der Beitrag erklärt die Bedeutung biologischer Vielfalt und thematisiert, was Kommunen für ihren Erhalt brauchen. Als Beispiel stellt die Tagesschau Germersheim mit seiner neuen Biodiversitätsmanagerin Ines Schmauderer vor.
Worum geht es in dem Tagesschau-Beitrag?
Die Stadt Germersheim will dem Artensterben vor Ort stärker entgegenwirken und setzt dabei künftig auf professionelles Biodiversitätsmanagement. Seit Februar arbeitet mit Ines Schmauderer erstmals eine kommunale Biodiversitätsmanagerin in der Stadt. Die studierte Geoökologin vom KIT Karlsruhe soll bis Ende 2027 eine Strategie entwickeln, um mehr Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen und die biologische Vielfalt langfristig zu stärken.
Eine besondere Herausforderung: Germersheim ist dicht besiedelt, gleichzeitig sollen mehr Grünflächen, ökologische Korridore und naturnahe Bereiche entstehen. Wichtig sei dabei, einzelne Grünflächen besser miteinander zu vernetzen, damit sich Tiere und Pflanzen ausbreiten können. Auch private Gärten könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.
Geplant sind in den kommenden Monaten zudem Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Projekte an Grundschulen, um das Thema Biodiversität stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Gefördert wird die Stelle vom Bundesamt für Naturschutz mit rund 250.000 Euro. Experten betonen, dass Kommunen neben politischem Willen vor allem ausreichend Geld und Personal benötigen, um biologische Vielfalt nachhaltig zu fördern.
Mehr Artenvielfalt gilt zugleich als wichtiger Baustein im Umgang mit dem Klimawandel. Naturnahe Flächen können Städte kühlen, Wasser speichern und die Lebensqualität verbessern – besonders in warmen Regionen wie der Oberrheinebene rund um Germersheim.
Beitrag und Video online abrufbar
Wer den Bericht verpasst hat und noch anschauen möchte möchte, findet ihn inklusive kurzem Video online unter Tagesschau - Kommunen gegen das Artensterben.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
|
| Heike Schwitalla auf Facebook | |