Hund bei Hitze im Auto eingesperrt: Strafverfahren gegen Halter
- Ein Hund ist auf einem Supermarktparkplatz in Germersheim bei etwa 34 Grad in einem verschlossenen Auto zurückgelassen worden. Die Polizei leitete gegen den 25-jährigen Halter ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ein.
- Foto: diesirae/stock.adobe.com
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Germersheim. Am Samstag, 27. Juni, wurde die Polizei am Abend zu einem Supermarktparkplatz in der Mainzer Straße in Germersheim gerufen. Aufmerksame Passanten hatten dort einen Hund beobachtet, der bei rund 34 Grad Außentemperatur in einem verschlossenen Auto zurückgelassen worden war.
Kurz bevor die Einsatzkräfte das Fahrzeug zum Schutz des Tieres gewaltsam öffnen mussten, kehrte der 25 Jahre alte Fahrer und Hundehalter zurück. Nach seinen Angaben habe er nur kurz etwas erledigen wollen. Im Gespräch zeigte sich der Mann laut der Polizeidirektion Landau jedoch wenig einsichtig. Der Hund blieb glücklicherweise unverletzt und zeigte keine erkennbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Gegen den 25-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Außerdem wird die zuständige Veterinärbehörde über den Vorfall informiert und prüft, ob weitere tierschutzrechtliche Maßnahmen nötig sind. Die Polizei warnt erneut: Tiere gehören bei sommerlichen Temperaturen nicht in geparkte Fahrzeuge, weil im Innenraum schon nach wenigen Minuten lebensgefährliche Hitze entstehen kann.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
|
| Heike Schwitalla auf Facebook | |