Grenzkontrollen der Bundespolizei: Verdacht auf Schleusung
- Symbolfoto Polizeikontrolle
- Foto: Bundespolizei
- hochgeladen von Verena Leininger
Scheibenhardt / Bienwald. Am Samstagabend, 8. Februar 2026 wurde am Grenzübergang Scheibenhardt / B9 ein aus Frankreich kommendes Fahrzeug mit fünf Insassen für eine grenzpolizeiliche Einreisekontrolle angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle kam heraus, dass neben dem deutschen Staatsangehörigen, der Fahrer, der Beifahrer sowie zwei weitere Passagiere mit mongolischer Staatsangehörigkeit im Auto saßen.
Die Überprüfung der Personalien ergab, dass die vier mongolischen Männer ihren Wohnsitz in Deutschland haben, allerdings nicht ins Ausland reisen dürfen. Somit erlosch die Gültigkeit der vorliegenden Einreisedokumente. Ebenso besaß der 32-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis. Die vier Männer wurden zur weiteren Sachbearbeitung in das Bundespolizeirevier Kandel gebracht.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer auf freien Fuß belassen.
Gegen drei der Insassen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise eingeleitet. Weiterhin wurde gegen den Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusen von Ausländern, unerlaubter Einreise und Fahren ohne Fahrerlaubnis eröffnet.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
|
| Heike Schwitalla auf Facebook | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.