Riesenkaninchen in erbärmlichen Zustand aufgenommen
Oreo und Clyde auf Kriegsfuß

Oreo kam mit seinem Bruder Clyde in die Station.  Foto: Jurijiw
  • Oreo kam mit seinem Bruder Clyde in die Station. Foto: Jurijiw
  • hochgeladen von Sibylle Schwertner

Frankenthal. Das fünf Monate alte Kaninchen Oreo (unser Bild) wurde zusammen mit seinem Bruder Clyde wegen Umzug in der Tiernotaufnahmestation abgegeben. Die beiden waren nicht kastriert und haben sich dementsprechend wenig verstanden. Inzwischen wurden sie kastriert und können in etwa sechs Wochen, auch getrennt voneinander, in ein neues Zuhause umziehen. Bislang lebten sie in Innenhaltung.
In der vergangenen Woche neu aufgenommen wurde eine Katze, die mit einer prallen Gesäugeleiste am Jakobsplatz umherlief. „Wir haben sie wieder zurück an die Fundstelle gebracht, in der Hoffnung, dass sie uns zu ihren Kitten führt. Das tat sie aber leider nicht. Eine tierliebe und aufmerksame Frau richtete ihr eine Futterstelle ein, sie ging da aber auch eine ganz lange Zeit nicht weg und ihr Gesäuge drohte fast zu platzen, weil sie keine Kitten säugte. Wir gehen davon aus, dass sie eventuell eine Totgeburt hatte und sich deswegen auch nicht von den Menschen entfernte, um ihre Babys zu versorgen“, erzählt Simone Jurijiw. Außerdem mussten ein in Flomersheim gefundener Kater, ein bei KBA verletzt aufgefundener Kater und eine in der Eichendorffstraße gefundene dreifarbige Katze aufgenommen werden. Auch zwei Riesenkaninchen kamen in die Station, die aus einer sogenannten „Zucht“ stammen. Diese Tiere lebten bisher auf einem sehr beengten Raum und waren in einem schlimmen Zustand. Dumbo, ein 6,5 Kilo schweres männliches Kaninen, litt an so starkem Ohrmilbenbefall, dass er sofort zum Tierarzt gebracht werden musste. Die Untersuchung ergab, dass das Trommelfell beschädigt und das Kaninchen auf dem Ohr taub ist. Auch ein Abszess wurde beseitigt. Bei der Gelegenheit wurde der Riese dann auch gleich kastriert. „Er befindet sich auf dem Weg der Besserung und genießt sein neues Leben in vollen Zügen“, versichert Simone Jurijiw. Das gilt auch für das zweite Kaninchen.
Die Station verlassen haben in der vergangenen Woche der ausgesetzte Degu und vier Katzenkinder.
Aktuell betreuen die Tierschützer einen Hund, zwanzig Katzen, elf Kaninchen, zwei Meerschweinchen und eine Landschildkröte.
Wer sich für eines der zu vermittelnden Tiere interessiert, kann sich mit der Tiernotaufnahmestation, Friedrich-Ebert-Straße 12, Telefon 06233 28485, in Verbindung setzen.
Weitere Informationen gibt es auch unter www.frankenthaler-tierschutzverein.de. sis

Autor:

Sibylle Schwertner aus Frankenthal

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