Varta nach der Insolvenz: Viele Interessenten wollen den Batteriehersteller übernehmen

Varta: Langfristige Perspektive durch Verkauf an Investor? (Archivbild) | Foto: Marius Bulling/dpa
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Ellwangen. Für Beschäftigte und den Standort gibt es bei Varta ein erstes Signal auf eine mögliche Lösung: Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters haben sich bereits viele Interessenten für den Batteriehersteller gemeldet.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Wahl von der Kanzlei Anchor sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe schon in diesem frühen Stadium eine erfreulich große Zahl an Interessenten. Ob darunter Finanzinvestoren oder Industrieunternehmen sind, ließ er offen.

Varta hatte in dieser Woche als Ziel genannt, das Unternehmen über den Verkauf an einen Investor langfristig aufzustellen und Arbeitsplätze zu erhalten. Wahl verwies darauf, dass der Markt für Energiespeicher weiter als Zukunftsbranche gelte. Varta verfüge in diesem Bereich über umfangreiches Know-how und gewachsene Kundenbeziehungen weltweit.

Geschäftsbetrieb soll gesichert werden

Für eine Entscheidung über die Form einer Investorenlösung sei es noch zu früh. Nach den Worten Wahls läuft bei den vier betroffenen Gesellschaften derzeit zunächst eine Bestandsaufnahme und Analyse. Im Mittelpunkt stehe aktuell die Sicherung des Geschäftsbetriebs.

Vor einer Woche hatte das Unternehmen für die Varta AG als Konzernmutter sowie drei weitere Einheiten Insolvenz angemeldet. Inzwischen laufen dort klassische vorläufige Insolvenzverfahren und nicht mehr Verfahren in Eigenverwaltung.

Nicht betroffen ist nach Unternehmensangaben das Geschäft mit Haushaltsbatterien. Dieser Bereich soll von wichtigen Geldgebern aus dem Konzern herausgelöst werden.

Bei den vier von der Insolvenz betroffenen Gesellschaften arbeiten laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter rund 2300 Menschen. Ob im Zuge der Restrukturierung Arbeitsplätze wegfallen, sei derzeit noch offen. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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