Rhens. Mineralbrunnen meldet Insolvenz an – 140 Jobs gesichert
- Ziel der Insolvenz ist es, das Unternehmen zu erhalten. (Symbolbild)
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Rhens. Der Rhenser Mineralbrunnen hat Insolvenz angemeldet – für Beschäftigte und die Region steht viel auf dem Spiel. Der Betrieb läuft weiter, die Löhne der rund 140 Mitarbeiter sind vorerst gesichert. Ursache sind steigende Kosten und eine spürbare Kaufzurückhaltung.
Die Rhenser Mineralbrunnen GmbH stellte am Dienstag, 3. März, beim Amtsgericht Koblenz einen Insolvenzantrag. Gestiegene Transportkosten und eine Zurückhaltung der Konsumenten hätten das Unternehmen finanziell unter Druck gesetzt, sagte der kaufmännische Leiter Christian Kolb in Rhens.
Insolvenz soll Betrieb in Rhens stabilisieren
Nach Angaben des Unternehmens läuft der Betrieb trotz des Insolvenzantrags uneingeschränkt weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter erklärte, Ziel sei es, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und die Voraussetzungen „für eine nachhaltige Fortführung des Unternehmens“ zu schaffen.
Löhne der Beschäftigten vorerst gesichert
Die Löhne und Gehälter der rund 140 Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld für die Monate März, April und Mai gesichert. Damit bleibt für viele Familien in Rhens und der Umgebung zunächst Planungssicherheit.
Traditionsbetrieb mit früherer Sanierung
Der Mineralbrunnen füllt seit 1862 in Rhens Mineralwasser ab und zählt zu den traditionsreichen Betrieben in der Region. Bereits im Jahr 2016 hatte das Unternehmen ein Eigenverwaltungsverfahren durchlaufen. Damals gelang eine erfolgreiche Restrukturierung, wie es hieß. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |