Mehr Gewinn, weniger Neugeschäft: So läuft es für Grenke in Baden-Baden
- Finanzdienstleister Grenke mit mehr Gewinn. (Archivbild)
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Baden-Baden. Für Anleger und Mittelständler ist die wichtigste Nachricht: Der Finanzdienstleister Grenke hat im zweiten Quartal trotz eines schwächeren Leasinggeschäfts mehr verdient. Das Unternehmen aus Baden-Baden steigerte den Gewinn unter dem Strich auf 17,1 Millionen Euro und bestätigte zugleich seine Jahresprognose.
Das Leasingneugeschäft ging im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht zurück. Nach Unternehmensangaben sank das Volumen um ein Prozent auf 858,5 Millionen Euro. Grenke sprach von einer herausfordernden Marktlage. Belastet habe unter anderem der Zeitverzug zwischen Marktzinsen und den eigenen Konditionen.
Höhere Ausfälle belasten das Halbjahr
Hinzu kamen im ersten Halbjahr erwartete höhere Ausfälle. Im zweiten Quartal stiegen die Ausgaben für Unternehmenspleiten. Die Schadenquote erhöhte sich von 1,7 auf 2,1 Prozent.
Für kleine und mittlere Unternehmen ist Grenke vor allem als Leasinganbieter für vergleichsweise kleine Anschaffungen bekannt. Finanziert werden etwa Büroausstattung, Laptops, Kopierer und Drucker. Damit können Firmen Technik nutzen, ohne sie direkt kaufen zu müssen.
Was die Zahlen aus Baden-Baden zeigen
Die aktuellen Kennziffern im Überblick:
- Leasingneugeschäft: 858,5 Millionen Euro nach einem Rückgang von 1 Prozent
- Gewinn: 17,1 Millionen Euro und damit gut 7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor
- Schadenquote: Anstieg von 1,7 auf 2,1 Prozent
- Ausblick: Vorstandschef Sebastian Hirsch bestätigte die Jahresprognose
Unterm Strich zeigt sich damit ein gemischtes Bild: Das Neugeschäft schwächelt, der Gewinn legte dennoch zu. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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