Katastrophenfall in Baden-Württemberg: Hilfe für Bio-Bauern
- Wer Futter zukaufen muss, kann das jetzt bei der zuständigen Öko-Behörde beim Regierungspräsidium Karlsruhe beantragen.(Archiv)
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Stuttgart. Bio-Bauern in Baden-Württemberg können wegen der Trockenheit seit Freitag, 7. August, unter Auflagen auch konventionelles Futter zukaufen. Das Land hat dafür den Katastrophenfall im Sinne des europäischen Ökorechts ausgerufen.
Betroffen ist vor allem Raufutter wie Heu und Silage sowie Feldfutter wie Ackergras und Klee. Hintergrund ist die wochenlange Trockenheit, die auf vielen Höfen zu Futtermangel geführt hat.
Wer Futter zukaufen muss, kann dafür einen Antrag bei der zuständigen Öko-Behörde beim Regierungspräsidium Karlsruhe stellen. Nach Angaben des Ministeriums gilt die Regelung bereits seit Freitag, 7. August.
Nach Zahlen des Statistischen Landesamts wirtschafteten zuletzt 4.780 Betriebe in Baden-Württemberg ökologisch. Das entsprach im Jahr 2023 einem Anteil von 14,6 Prozent aller Betriebe.
Weitere Hilfen werden geprüft
Das Landwirtschaftsministerium bereitet nach eigenen Angaben zusätzliche Schritte vor. So könnten Brachflächen vorübergehend für den Futteranbau genutzt werden. Außerdem wird geprüft, ob Betriebe bei Transport- und Beschaffungskosten unterstützt werden können. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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