Insolvenzverfahren in Sonnenbühl: Spedition Betz hofft auf Neustart
- Spedition Betz International ist auf der Suche nach Investoren. (Foto-Archiv)
- Foto: Marijan Murat/dpa
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Sonnenbühl. Für Beschäftigte und Kunden der Spedition Betz International zeichnet sich ein möglicher Neustart ab. Das Unternehmen aus Sonnenbühl im Kreis Reutlingen geht ab Montag, 1. Juni, in ein eröffnetes Insolvenzverfahren und startet damit einen strukturierten Sanierungsprozess.
Die Geschäftsführung teilte mit, dass derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren laufen. Ziel ist eine Fortführung des Geschäftsbetriebs. Nach Unternehmensangaben besteht Interesse daran, den Logistikdienstleister weiterzuführen.
Sanierung soll Arbeitsplätze sichern
Mit der Verfahrenseröffnung soll die Sanierung transparent und geordnet vorangebracht werden. Im Mittelpunkt stehen laut Unternehmen drei Punkte.
- Fortführung des laufenden Betriebs
- Sicherung möglichst vieler Arbeitsplätze
- Erhalt bestehender Kunden und Lieferantenbeziehungen
Zuletzt beschäftigte die Spedition rund 140 Menschen. Nach einem Bericht des „Reutlinger Generalanzeiger“ sind derzeit 72 Fahrzeuge im Einsatz. Die Auftragslage wurde zuletzt als gut beschrieben.
Kostenanstieg belastet Logistikbranche
Den Insolvenzantrag hatte Betz International Anfang April gestellt. Das Unternehmen reagierte damit auf eine schwache Konjunktur und stark gestiegene Kosten im Logistiksektor. Die Geschäftsführung hatte zuvor versucht, den Betrieb trotz des schwierigen Marktumfelds zu stabilisieren.
Mit dem nun eröffneten Verfahren hofft das Unternehmen auf eine langfristige Lösung und einen wirtschaftlichen Neustart. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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