Deutsche Bahn trennt sich von Karin Dohm ab Freitag
- Die Konzernzentrale der Deutschen Bahn in Berlin. Der Bahnkonzern und Karin Dohm beenden ihre Zusammenarbeit einvernehmlich und ohne Bezug zu öffentlichen Vorwürfen.
- Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
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Die Deutsche Bahn beendet die Zusammenarbeit mit Karin Dohm. Die Entscheidung gilt ab Freitag, 27. März, und hat keine direkten Auswirkungen auf den laufenden Bahnbetrieb.
Einvernehmliche Trennung nach Gesprächen
Die Deutsche Bahn AG und Karin Dohm haben sich nach gemeinsamen Gesprächen einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, steht die Entscheidung ausdrücklich nicht im Zusammenhang mit öffentlich diskutierten Vorwürfen oder Mutmaßungen.
Kein Vertrauensentzug und keine Zweifel
Der Aufsichtsrat hatte sich nach Angaben des Unternehmens eingehend mit den Vorwürfen befasst. Einen Anlass für einen Vertrauensentzug habe es nicht gegeben. Zweifel an der fachlichen Qualifikation, der Integrität oder der ordnungsgemäßen Amtsführung von Karin Dohm bestünden nicht.
Unterschiedliche Vorstellungen über die Rolle
In den ersten Monaten der Zusammenarbeit habe es intensive Abstimmungen über Entscheidungsprozesse, Zuständigkeiten und Steuerungsmechanismen gegeben. Dabei seien unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausgestaltung der Funktion sowie über zentrale Fragen der Unternehmensentwicklung deutlich geworden.
Dank und Ausblick
Aufsichtsrat und Vorstand danken Karin Dohm ausdrücklich für ihre Tätigkeit und ihren Beitrag in einer anspruchsvollen Phase des Unternehmens, so die Pressemitteilung. Für die berufliche und persönliche Zukunft wünsche der Konzern weiterhin viel Erfolg.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |