Bis zu sechs Milliarden Euro: Länder legen Geld für Beamtenpensionen neu an
- Der neue Fonds investiert in Unternehmensanleihen, die in Euro geführt werden. (Symbolbild)
- Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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Wiesbaden. Für künftige Beamtenpensionen soll Geld in Hessen und Baden-Württemberg breiter und langfristig angelegt werden. In Wiesbaden teilte das hessische Finanzministerium mit, dass beide Länder gemeinsam mit dem Bund einen Spezialfonds für Unternehmensanleihen aufsetzen.
Beauftragt wurde nach Ministeriumsangaben ein Konsortium unter Führung des Vermögensverwalters DWS. Der Fonds soll die Pensionsrücklagen gewinnbringend und zugleich zukunftssicher anlegen.
Fondsvolumen bei bis zu sechs Milliarden Euro
Nach Angaben des Ministeriums investiert der Fonds in Unternehmensanleihen in Euro. Dabei sollen europäische Standards für klimaneutrale Finanzanlagen berücksichtigt werden. Das angestrebte Volumen liegt demnach zwischen drei und sechs Milliarden Euro.
In der Versorgungsrücklage des Landes Hessen, dem sogenannten Alterssparbuch, sind nach Ministeriumsangaben derzeit rund 7 Milliarden Euro angelegt. Hessen will bis 2027 etwa zehn Prozent dieser Vermögenswerte in den neuen Fonds investieren.
Risiken der Pensionsrücklagen sollen breiter gestreut werden
Hessens Finanzminister Alexander Lorz erklärte, das Land setze mit dem neuen Fonds auf eine zusätzliche Form der Anlage. Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz sagte, der Fonds ergänze die Anlagestrategie des Landes und streue die Risiken der Pensionsrücklagen breiter. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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