Baden-Württemberg: Südwestindustrie verliert weiter Umsatz und Jobs
- Industrie in Baden-Württemberg: Rückgang bei Umsatz und Beschäftigung (Symbolbild)
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Fellbach. Für viele Beschäftigte und Betriebe im Südwesten bleibt die Lage in der Industrie angespannt, denn in Baden-Württemberg sind Umsatz und Beschäftigung weiter gesunken. Das geht aus neuen Daten des Statistischen Landesamts in Fellbach bei Stuttgart hervor.
Im vergangenen Jahr sank der nominale Industrieumsatz nach Angaben der Behörde um 11,3 Milliarden Euro oder 2,6 Prozent auf 426,3 Milliarden Euro. Besonders stark fiel das Minus in der Autoindustrie aus. Sie blieb mit 125,7 Milliarden Euro zwar die umsatzstärkste Branche im Land, kam im Vergleich zum Vorjahr aber auf ein Minus von 10 Prozent.
Der Maschinenbau lag beim Umsatz mit 78,6 Milliarden Euro weiter auf Rang zwei. Dort fiel der Rückgang deutlich geringer aus. Die Statistiker meldeten ein Minus von 0,6 Prozent.
Beschäftigung ebenfalls rückläufig
Auch beim Personal setzte sich die negative Entwicklung fort. Gegenüber dem Vorjahr arbeiteten laut Statistischem Landesamt rund 30.800 Menschen weniger in der Südwestindustrie. Das entspricht einem Rückgang von 2,4 Prozent. Insgesamt waren 1.268.000 Menschen in Baden-Württemberg noch in der Industrie beschäftigt.
Besonders viele Menschen arbeiten weiterhin im Maschinenbau. Dort sank die Zahl der Beschäftigten um rund 8.300 oder 2,7 Prozent auf 305.000. In der Autobranche, also bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, ging die Zahl um rund 7.900 oder 3,6 Prozent auf 209.000 zurück. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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