Auftragplus in Ditzingen: Trumpf erwartet wieder Wachstum
- Trumpf-Chefin: Erwarten weiteres Wachstum. (Archivbild)
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Ditzingen. Für Beschäftigte, Zulieferer und den Industriestandort im Südwesten ist das ein wichtiges Signal: Beim Maschinenbauer Trumpf in Ditzingen zeichnet sich nach schwierigen Jahren eine Erholung ab.
Nach vorläufigen Berechnungen stieg der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2025/26 um sieben Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Der Umsatz lag mit 4,34 Milliarden Euro leicht über dem Vorjahreswert von 4,33 Milliarden Euro. Konzernchefin Nicola Leibinger-Kammüller sagte, der gestiegene Auftragseingang stimme das Unternehmen optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem weiteres Wachstum erwartet werde.
Trendwende nach schwächeren Jahren
Nach Unternehmensangaben war der Auftragseingang zuvor drei Jahre in Folge zurückgegangen. Auch der Umsatz war zwei Jahre lang gesunken. Leibinger-Kammüller sprach nun von einer leichten konjunkturellen Trendwende im Geschäft. Trotz schwieriger geopolitischer Rahmenbedingungen habe Trumpf in allen Geschäftsbereichen zugelegt.
Zahlen zum Gewinn folgen erst im Oktober
Angaben zum Gewinn machte Trumpf zunächst nicht. Die endgültigen Zahlen und das Ergebnis will das Unternehmen am Mittwoch, 14. Oktober veröffentlichen. Das Geschäftsjahr endete Ende Juni. Im Geschäftsjahr 2024/25 hatte Trumpf nach Steuern einen Verlust von 23,4 Millionen Euro verbucht.
Weniger Beschäftigte als vor einem Jahr
Ende Juni arbeiteten 16.960 Menschen für Trumpf, darunter rund 8.200 in Deutschland. Ein Jahr zuvor waren es noch 18.303 Beschäftigte. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte das Unternehmen den Abbau von 1.000 Stellen angekündigt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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