Woran wir glauben: ARTE-Dokureihe startet am 3. Oktober
- Woran wir glauben: Eine Folge der Reihe führt in einen Ashram in Südindien und blickt auf neue Formen von Spiritualität.
- Foto: ARTE G.E.I.E.
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Woran wir glauben. Warum suchen Menschen Trost, Zeichen und Ordnung, wenn die Welt unbegreiflich wird? Genau diesen Fragen folgt die neue ARTE-Dokumentationsreihe, die ab dem 3. Oktober auf arte.tv läuft und am selben Tag um 21.40 Uhr im TV startet.
In drei Folgen blickt die Reihe darauf, wie Glaube unser Denken bis heute prägt, und zeigt dabei sehr unterschiedliche Orte und Situationen. Der Bogen reicht von Ritualen und Sinnkrisen bis zu Menschen, die aus ihrem Glauben an Gott, Gerechtigkeit, Natur oder Gemeinschaft handeln.
Woran wir glauben: Drei Folgen, drei große Blickwinkel
Zum Auftakt führt „Die Natur des Menschen“ in die Kalahari und bis an die Front in der Ukraine. Die Folge fragt, warum Menschen nach Trost und Ordnung suchen, etwa in der Natur, bei den Ahnen, in Gott oder im Zweifel, und stellt dabei auch die Frage, ob Glaube Teil der Biologie ist oder ein Weg zu höherer Erkenntnis.
Die zweite Episode „Götter, Geister und Gurus“ richtet den Blick auf neue Formen von Spiritualität, während Kirchen Mitglieder verlieren. Gezeigt werden unter anderem indische Ashrams, Neo-Druiden und Beispiele aus japanischer Popkultur, verbunden mit der Frage, ob die Sehnsucht nach Halt auch zur Gefahr werden kann.
Von Ordensfrauen bis Seenotretterinnen
In Folge drei, „Eine bessere Welt“, geht es um die Frage, ob Glaube die Welt besser machen kann. Die Reise führt von Ordensfrauen in der Bretagne zu Seenotretterinnen im Mittelmeer, von Gospelsängern in New Orleans zum Volk der Wixárika in Mexiko.
Die Dokumentationsreihe stammt von den Autorinnen und Autoren Jobst Knigge, Cristina Trebbi und Susanne Utzt und umfasst drei Folgen à 52 Minuten. Start ist am 3. Oktober auf arte.tv sowie am selben Tag um 21.40 Uhr auf ARTE. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |