Werder Bremen im Nordderby gegen den HSV vor großer Kulisse

Symbolbild: Der DFB berichtet vom Nordderby in der Frauen-Bundesliga. | Foto: Anouar Touir
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Frauenfußball. Der SV Werder Bremen hat in der Google Pixel Frauen-Bundesliga den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten. Zum Auftakt des 4. Spieltags gewann die Mannschaft von Trainerin Friederike Kromp das Nordderby gegen den Hamburger SV im großen Weserstadion mit 1:0 (0:0). Für Bremen war es der dritte Sieg in der laufenden Saison.

Jaron trifft nach der Pause

Vor 26.814 Zuschauerinnen und Zuschauern erzielte Isabella Jaron kurz nach der Pause den einzigen Treffer der Partie. Die 24 Jahre alte Stürmerin war vor dieser Saison vom FC Carl Zeiss Jena nach Bremen gewechselt. Der HSV lieferte über 90 Minuten plus Nachspielzeit ein ausgeglichenes Spiel, wartet aber weiter auf den ersten Sieg und bleibt bei zwei Punkten.

Stimmen nach dem Spiel

Werder-Trainerin Friederike "Fritzy" Kromp sagte bei MagentaSport, es sei eine schwierige Aufgabe gewesen. Ihre Mannschaft habe sich schwergetan, auch Nervosität habe eine Rolle gespielt. Torschützin Jaron sprach mit Blick auf die Kulisse und ihren Treffer von einem besonderen Moment. Torhüterin Mariella El Sherif ordnete den Erfolg als hart erkämpften Sieg ein.

HSV sieht Fortschritte

HSV-Kapitänin Pauline Machtens erklärte bei MagentaSport, ihre Mannschaft habe sich im Vergleich zum 1:1 gegen RB Leipzig gesteigert, sich aber zu wenige Torchancen herausgespielt. Trainer Rodolfo Cardoso bezeichnete die Niederlage nach einem Standard als bitter, hob aber die Leistung seiner Mannschaft hervor.

Mahmoud gibt Comeback

Bei Werder rückte Elena Dhont in die Offensive und erhielt den Vorzug vor Lilli Purtscheller. Felicia Sträßer und Tuana Mahmoud standen wieder im Aufgebot; Mahmoud kam nach ihrer schweren Knieverletzung in den Schlussminuten zu ihrem Comeback. Nicht zur Verfügung standen Chiara D’Angelo, Caroline Siems und Lena Petermann. Beim HSV begann Carla Morich anstelle von Melanie Brunnthaler. Melina Krüger fällt nach einem diagnostizierten Riss des Syndesmosebands im linken Sprunggelenk vorerst aus.

Wenig klare Chancen vor der Pause

Vor dem Anpfiff wurde die frühere Werder-Kapitänin Lina Hausicke verabschiedet, die kurz vor Ende der Sommer-Transferperiode zu Union Berlin gewechselt war. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Zweikämpfen und wenigen klaren Abschlüssen. Für den HSV kamen Leila Peneau und Svea Stoldt zu Versuchen, auf Bremer Seite zielten Mei Shimada, Michelle Ulbrich und Juliane Wirtz vorbei.

El Sherif hält den Vorsprung fest

Nach der Pause hatte Werder zunächst durch Elena Dhont die Chance zur Führung, doch HSV-Torhüterin Kinga Szemik reagierte stark. Kurz darauf traf Jaron nach einer Ecke von Luna Vanzeir per Kopf. Hamburg antwortete mit einem Freistoß von Camilla Linberg und einem knappen Abschluss von Carla Morich. Die beste Ausgleichschance hatte Annaleen Böhler per Kopf, doch El Sherif parierte. In der Schlussphase gab U-19-Nationalspielerin Lotta Wrede beim HSV nach einer langwierigen Fußverletzung ihr Comeback und brachte noch einmal Schwung. Für einen Treffer reichte es aber nicht.

Autor:

Anouar Touir aus Ludwigshafen

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