VfB Stuttgart zum Bundesliga-Start: Das ändert sich

Beim VfB Stuttgart gelten zum Bundesliga-Start mehrere Neuerungen bei Regeln, Ball und Spielplan. | Foto: Anouar Touir
  • Beim VfB Stuttgart gelten zum Bundesliga-Start mehrere Neuerungen bei Regeln, Ball und Spielplan.
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Stuttgart. Für den VfB Stuttgart beginnt die Bundesliga-Saison 2026/2027 mit dem Eröffnungsspiel beim FC Bayern München. Anstoß ist am 28. August um 20.30 Uhr. Übertragen wird die Partie live bei Sky im Pay-TV und bei SAT.1 im Free-TV, außerdem im VfB-Radio und im VfB-Liveticker. Zum Start der 64. Bundesliga-Saison greifen mehrere Neuerungen bei Ball, Regeln, Spielplan und Übertragungen.

Neuer Spielball von adidas

Nach acht Jahren wechselt die Bundesliga beim offiziellen Spielball von Derbystar zu adidas. Damit kehrt der Ball mit dem Namen „TORFABRIK“ zurück. Die Spielball-Partnerschaft wurde vorzeitig bis mindestens 2034 verlängert. Nach Angaben des VfB Stuttgart haben die Teams in der Vorbereitung bereits mit dem neuen Ball trainiert.

Countdown bei Einwürfen und Abstößen

Einige Abläufe, die bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu sehen waren, werden nun in der Bundesliga angewendet. Bei Einwürfen und Abstößen zeigt der Schiedsrichter künftig einen fünfsekündigen Countdown per Hand an, wenn ein Spieler oder eine Mannschaft die Spielfortsetzung verzögert. Läuft der Countdown ab, ohne dass das Spiel fortgesetzt wird, wechselt der Ballbesitz. Bei einem Einwurf erhält die gegnerische Mannschaft den Ball, bei einem Abstoß gibt es Eckstoß für den Gegner.

Neue Vorgaben bei Wechseln und Verletzungen

Auch bei Auswechslungen und Verletzungsunterbrechungen ändern sich Abläufe. Haben Spieler zehn Sekunden nach Anzeige eines Wechsels den Platz noch nicht verlassen, dürfen die Einwechselspieler erst nach einer Minute Wartezeit und erst in der darauffolgenden Unterbrechung auf das Feld. Die betroffene Mannschaft muss in dieser Zeit in Unterzahl weiterspielen.

Bei Verletzungen gilt: Spieler, die auf dem Spielfeld behandelt oder untersucht werden, müssen den Rasen verlassen und mindestens eine Minute warten, bevor sie zurückkehren dürfen. Der Schiedsrichter zeigt an, wann der Wiedereintritt möglich ist. Ausnahmen gelten unter anderem bei Verletzungen des Torhüters, bei einem schweren Zusammenprall oder wenn das Foul, das zur Behandlung geführt hat, eine Verwarnung nach sich zieht.

Weniger Länderspielpausen in der ersten Saisonhälfte

Im Rahmenterminkalender werden die Profiligen in der ersten Saisonhälfte nicht mehr durch drei, sondern durch zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen. Die ersten beiden internationalen Fenster sind zu einem längeren Zeitraum zusammengefasst, der vom 21. September bis 6. Oktober reicht. Die zweite FIFA-Abstellungsperiode ist für Mitte November angesetzt.

Zwei Englische Wochen im Bundesliga-Spielplan

Für die Bundesliga sind in der Saison 2026/2027 zwei Englische Wochen vorgesehen. Die erste folgt nach der Winterpause vom 12. bis 14. Januar und betrifft den 16. Spieltag. Die zweite Englische Woche ist vom 2. bis 4. März geplant und umfasst den 24. Spieltag.

Anstoßzeiten bleiben unverändert

Bei den Anstoßzeiten gibt es laut VfB keine Änderung. Am Freitag wird um 20.30 Uhr gespielt, am Samstag beginnen die Nachmittagspartien um 15.30 Uhr und das Abendspiel um 18.30 Uhr. Am Sonntag sind grundsätzlich bis zu drei Anstoßzeiten möglich: 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. In Englischen Wochen können zusätzliche Spiele dienstags, mittwochs und vereinzelt donnerstags angesetzt werden, jeweils um 18.30 Uhr oder 20.30 Uhr.

TV-Rechte bleiben zwischen Sky und DAZN aufgeteilt

Die Live-Rechte bleiben grundsätzlich zwischen Sky und DAZN verteilt. Sky überträgt die Freitagsspiele sowie alle Einzelpartien am Samstag. DAZN zeigt die Samstagskonferenz und sämtliche Sonntagsspiele. Durch die Fusion von Sky und RTL ist nach Angaben des VfB denkbar, dass bis zu zehn Partien zusätzlich im Free-TV bei RTL laufen könnten; Details dazu sind noch offen. Fest steht, dass einzelne ausgewählte Spiele, darunter das Eröffnungsspiel und die Relegation, im Free-TV bei Sat.1 zu sehen sind. ARD mit der „Sportschau“ und ZDF mit dem „Aktuellen Sportstudio“ zeigen weiterhin Zusammenfassungen im Free-TV. RTL bietet alle Highlights der Bundesliga unmittelbar nach Spielende auf Abruf an.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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