VfB Stuttgart schlägt Freiburg 2:1 - Finaleinzug im DFB-Pokal
- Deniz Undav entfachte mit dem Ausgleich Euphorie beim Stuttgarter Publikum.
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Stuttgart. Der VfB Stuttgart steht erneut im Finale des DFB Pokals und darf weiter vom nächsten Titel träumen. Der Titelverteidiger gewann ein intensives Halbfinale gegen den SC Freiburg mit 2:1 nach Verlängerung und trifft nun am Samstag, 23. Mai, im Endspiel auf den FC Bayern.
Vor rund 60.000 Zuschauern entwickelte sich ein hitziges Baden-Württemberg-Duell mit vielen Zweikämpfen und Chancen. Maximilian Eggestein brachte Freiburg in der 28. Minute in Führung. Stuttgart tat sich zunächst schwer, drehte die Partie aber spät. Den Ausgleich erzielte Nationalstürmer Deniz Undav in der 70. Minute mit einem Flachschuss ins linke Eck. Kurz zuvor hatte Freiburg durch Yuito Suzuki die große Chance auf das 2:0. Nur wenige Sekunden später fiel im Gegenzug der Ausgleich.
Entscheidung kurz vor dem Elfmeterschießen
In der Verlängerung sah vieles bereits nach einem Elfmeterschießen aus. Dann setzte Tiago Tomas in der 119. Minute zur entscheidenden Aktion an und schoss Stuttgart ins Finale nach Berlin. Für den VfB ist es ein historischer Erfolg. Der Club steht erstmals in seiner Geschichte zweimal nacheinander im Endspiel des DFB Pokals. Im vergangenen Jahr hatten die Stuttgarter gegen Arminia Bielefeld den ersten Pokalsieg seit 28 Jahren gefeiert.
Finale gegen scheinbar übermächtige Bayern
Im Endspiel wartet allerdings eine besonders schwere Aufgabe. Der FC Bayern hatte sich zuvor mit einem 2:0 bei Bayer Leverkusen für das Finale qualifiziert und gilt national als klarer Favorit. Trotz des Ausscheidens bleibt auch für Freiburg die Chance auf einen großen Titel. Der Sport Club steht im Halbfinale der Europa League und trifft dort auf Sporting Braga. Die Spiele finden am Donnerstag, 30. April, und am Donnerstag, 7. Mai, statt.
Das Pokal Halbfinale begann in Stuttgart mit kurzer Verzögerung. Pyrotechnik aus der Kurve der Heimfans sorgte für Rauch über dem Stadion und verschob den Anpfiff um einige Minuten. Danach entwickelte sich eine intensive Partie mit frühen Gelben Karten auf beiden Seiten. Nach dem Seitenwechsel wurde Stuttgart deutlich dominanter. Mehrere Chancen und zwei Pfostentreffer deuteten bereits auf den Ausgleich hin. Am Ende belohnte sich der VfB mit dem späten Siegtreffer in der Verlängerung und der nächsten Reise nach Berlin. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |