VfB Stuttgart-Frauen im ersten Bundesliga-Heimspiel
- Die VfB-Frauen haben ihr erstes Bundesliga-Heimspiel im GAZi-Stadion auf der Waldau bestritten.
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Frauenfußball. Die Frauen des VfB Stuttgart haben ihr erstes Bundesliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte bestritten und dabei den Hamburger SV mit 2:1 (1:1) geschlagen. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga steht der Liganeuling nach dem 2. Spieltag damit bei zwei Siegen aus zwei Spielen. Bereits zum Auftakt bei der TSG Hoffenheim hatte der VfB nach einem Rückstand mit 2:1 gewonnen.
Vor 3370 Zuschauerinnen und Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau brachte Paulina Bartz den HSV früh in Führung (3.). Nur wenige Minuten später hatte Hamburg die Chance auf das zweite Tor, Camilla Linberg traf mit einem Foulelfmeter jedoch nur die Latte (7.). Reena Wichmann glich für Stuttgart nach einer Hereingabe von Adriana Achcinska aus (12.).
Später Treffer nach Eckball
Nach der Pause blieb Stuttgart zunächst aktiver, ohne zu klaren Chancen zu kommen. Der HSV setzte seinerseits offensive Akzente, unter anderem durch die eingewechselte Carla Morich. In der Schlussphase parierte HSV-Torhüterin Kinga Szemik zunächst einen Distanzschuss von Greta Stegemann und später einen Abschluss von Adriana Achcinska.
Die Entscheidung fiel nach einem Standard: Chantal Hagel brachte eine Ecke in den Strafraum, Maximiliane Rall verlängerte per Kopf, und Nicole Billa traf aus kurzer Entfernung ebenfalls per Kopf zum 2:1 (84.).
Trainer und Spielerinnen ordnen das Spiel ein
Nicole Billa sprach nach dem Abpfiff von einem besonderen Moment, verwies aber zugleich darauf, dass noch viel Arbeit auf die Mannschaft warte. Reena Wichmann sagte, Stuttgart habe nach der schwierigen Anfangsphase den Glauben an die Wende behalten.
HSV-Trainer Rodolfo Cardoso nannte den vergebenen Elfmeter einen Knackpunkt und kritisierte, dass seine Mannschaft zu viele Standardsituationen zugelassen habe. Hamburgs Kapitänin Pauline Machtens bezeichnete die Niederlage als bitter und sagte, die Kontrolle über das Spiel sei phasenweise verloren gegangen.
Beide Trainer starten unverändert
VfB-Trainer Nico Schneck ließ im Vergleich zum Auftaktsieg bei der TSG Hoffenheim dieselbe Startelf auflaufen. Tamar Dongus, Muriel Dürr und Verena Wieder waren laut DFB wieder vollständig im Trainingsbetrieb, in den Spieltagkader schaffte es von ihnen Muriel Dürr, die in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde.
Auch HSV-Trainer Rodolfo Cardoso vertraute derselben Anfangsformation wie beim 1:1 gegen den SC Freiburg. Ein Wiedersehen gab es für den Hamburger Torhüterinnentrainer Philipp Meister, der im Sommer aus Stuttgart zum HSV gewechselt war.
Kurz nach dem Führungstreffer brachte Adriana Achcinska im eigenen Strafraum Nikola Karczewska zu Fall. Den fälligen Strafstoß setzte Camilla Linberg an die Oberkante der Latte. Laura Giuliani wehrte kurz darauf einen gefährlichen Flachschuss von Carla Morich ab.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |