VfB Stuttgart ärgert sich über Porto-Provokationen
- Deniz Undav schoss das 1:2 - und ärgerte sich mächtig über die Provokationen des FC Porto.
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Europa League. In der MHP Arena hat der VfB Stuttgart das Achtelfinal-Hinspiel mit 1:2 verloren. Die Mannschaft geht mit Rückstand und viel Emotionen ins Rückspiel.
Nach der Niederlage gegen den FC Porto kritisierten die Stuttgarter das Auftreten der Gäste. Stürmer Deniz Undav sprach von konsequentem Zeitspiel. „Sie haben bei jedem Ball versucht, Zeitspiel zu machen. Ich glaube, der Linksverteidiger lag 37 Mal auf dem Boden wegen der gleichen Aktion“, sagte Undav bei RTL. Auch die Linie des Schiedsrichters bemängelte er deutlich.
Porto nutzte in der ersten Hälfte binnen sechs Minuten zwei Fehler in der VfB-Defensive zu zwei Treffern. Anschließend jubelten die Gäste vor den Stuttgarter Fans und unterbanden immer wieder den Spielfluss.
Stiller und Mittelstädt üben Kritik
Auch Mittelfeldspieler Angelo Stiller fand klare Worte. „Ich habe selten so was erlebt. Ich weiß nicht, ob sie es nötig haben“, sagte er. Zugleich blieb der 23-Jährige selbstkritisch und verwies auf die eigenen Fehler. Im Rückspiel wolle das Team diese abstellen.
Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt kündigte an, der VfB werde „mit Wut im Bauch“ nach Portugal reisen. Undav forderte, im Rückspiel ebenfalls robust und provozierend aufzutreten. Fußballerisch sehe er Porto nicht im Vorteil.
Rückspiel und Bundesliga-Duell im Fokus
Das Rückspiel findet am Donnerstag, 19. März, in Porto statt. Nur mit einem Auswärtssieg ist der Einzug ins Viertelfinale möglich.
Zuvor richtet sich der Blick auf die Bundesliga. Am Sonntag, 15. März, empfängt der Tabellenvierte um 19.30 Uhr RB Leipzig. In der Liga geht es für das Team von Trainer Sebastian Hoeneß um wichtige Punkte im Rennen um die Champions League. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |