VfB: Bayern-Watschn für Stuttgart - Hoeneß fordert Reaktion

Nach der Niederlage in München bereitet Coach Sebastian Hoeneß den VfB Stuttgart auf das Halbfinale im DFB-Pokal vor. | Foto: Tom Weller/dpa
  • Nach der Niederlage in München bereitet Coach Sebastian Hoeneß den VfB Stuttgart auf das Halbfinale im DFB-Pokal vor.
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VfB Stuttgart. Nach der Niederlage beim FC Bayern richtet der VfB Stuttgart den Blick sofort auf das nächste Schlüsselspiel. Trainer Sebastian Hoeneß fordert nach dem 2.4 beim neuen deutschen Meister eine schnelle Reaktion vor dem Halbfinale im DFB Pokal.

„Mund abputzen, wie man so schön sagt, und nach vorne schauen“, sagte Hoeneß nach der Partie in München. Der Rekordmeister machte mit dem Sieg seine 35. Meisterschaft perfekt. Für Stuttgart geht es nun darum, im Saisonendspurt die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Halbfinale Stuttgart gegen Freiburg im Fokus

Schon am Donnerstag, 23. April, wartet die nächste große Aufgabe. Dann empfängt der VfB im eigenen Stadion den SC Freiburg im Halbfinale des DFB Pokals. Anstoß ist um 20.45 Uhr. Übertragen wird das Spiel in der ARD und bei Sky. Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt sieht trotz der Niederlage positive Ansätze. „Fürs Selbstvertrauen war es gut, dass wir uns nicht abschlachten lassen haben“, sagte er mit Blick auf die Schlussphase der Partie.

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth warnte jedoch vor dem kommenden Gegner. Freiburg habe sich in dieser Saison stabilisiert und sei „extrem im Flow“. Auch Hoeneß erwartet ein völlig anderes Spiel. „Das wird ein komplett anderes Spiel, mit komplett anderem Charakter. Ein Do or die Spiel“, sagte der VfB Trainer. Die Aussicht auf ein weiteres Endspiel in Berlin sei zusätzliche Motivation. Stuttgart könnte zum zweiten Mal in Folge das Pokalfinale erreichen.

Champions League Platz weiter in eigener Hand

Auch in der Bundesliga bleibt die Lage für den VfB spannend. Vier Spieltage vor Saisonende steht Stuttgart auf Rang vier und damit auf einem Champions League Platz. Hoeneß betonte, dass seine Mannschaft weiterhin alles selbst in der Hand habe. In den kommenden Wochen geht es gegen direkte Konkurrenten.

Nach dem Heimspiel gegen Werder Bremen folgen noch Partien gegen die TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Vor allem Hoffenheim auf Rang fünf und Leverkusen auf Rang sechs liegen dicht hinter dem VfB. Zwischen Stuttgart und Leverkusen beträgt der Abstand nur vier Punkte.

VfB-Kapitän Karazor setzt auf positive Signale

Kapitän Atakan Karazor will aus dem Spiel gegen Bayern vor allem das Positive mitnehmen. Kurz vor Schluss erzielte Andres Chema noch den Treffer zum 2.4. Zuvor hatte Chris Führich Stuttgart in der 21. Minute in Führung gebracht. „Ich bin froh, dass wir am Ende noch Charakter zeigen und den Anschlusstreffer erzielen“, sagte Karazor. Diese Momente wolle die Mannschaft in die entscheidenden Wochen der Saison mitnehmen. Die Niederlage selbst solle dagegen schnell abgehakt werden. dpa/red

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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