Vertrags-Hoffnung beim VfB Stuttgart: Undav deutet Lösung an
- Deniz Undav und der VfB befinden sich in Vertragsgesprächen.
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Stuttgart. Beim VfB Stuttgart gibt es neue Hoffnung auf eine baldige Vertragsverlängerung von Torjäger Deniz Undav. Der Nationalstürmer deutete an, dass sich in den kommenden Tagen noch etwas bewegen könnte.
„Ab Mittwoch, 27. Mai, bin ich weg. Schauen wir mal, was bis dahin passiert“, sagte Undav mit Blick auf die anstehende Reise zur Fußball Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Der Angreifer wird mit der deutschen Nationalmannschaft unterwegs sein.
VfB setzt auf Geduld
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bremste nach dem verlorenen DFB Pokalfinale gegen den FC Bayern München am Samstag, 23. Mai, allerdings Erwartungen an eine schnelle Entscheidung. Stuttgart unterlag in Berlin mit 0 zu 3.
„Das Allerwichtigste ist, nicht direkt wieder nach vorn loszurennen“, sagte der 47 Jährige. Die Sommerpause sei arbeitsreich. Es gehe um Transfers und darum, die Mannschaft weiter zu verstärken. Gleichzeitig müsse der Verein sportlich und wirtschaftlich langfristig denken.
Gehalt könnte entscheidend sein
Undavs Vertrag beim VfB läuft derzeit bis 2027. Der Verein würde den aktuell torgefährlichsten deutschen Angreifer der Saison gerne möglichst frühzeitig binden. Medienberichten zufolge spielt dabei auch das Gehalt eine Rolle.
Demnach soll eine Erhöhung von derzeit rund 4,5 Millionen Euro auf etwa sechs Millionen Euro im Raum stehen. Undav hatte zuletzt erklärt, beide Seiten seien „vielleicht nur Kleinigkeiten voneinander entfernt“. Ohne Einigung könnte dem VfB perspektivisch ein ablösefreier Abgang drohen.
Stenzel verabschiedet sich aus Stuttgart
Klar ist bereits der Abschied von Pascal Stenzel. Der Vertrag des Rechtsverteidigers läuft aus. Beim Pokalfinale in Berlin stand der 30 Jährige erneut nicht im Kader und verabschiedete sich nach dem Spiel von Mitspielern und Fans.
In der abgelaufenen Saison kam Stenzel nur auf zwei Einsätze. Wie es für ihn sportlich weitergeht, ist nach eigenen Angaben noch offen. Gespräche mit anderen Vereinen habe es bislang nicht gegeben. Zunächst habe für ihn ein Austausch mit dem VfB im Mittelpunkt gestanden. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |