Union siegt heute spät in Freiburg und verschafft sich Luft
- Wie gewohnt trieb Steffen Baumgart sein Team immer wieder an.
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Fußball. Im Europa-Park-Stadion hat der 1. FC Union Berlin am Sonntag, 15. März, einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren und sich im Abstiegskampf spürbar entlastet.
Mit einem Tor in der Nachspielzeit gewann Union beim SC Freiburg mit 1:0. Der eingewechselte Wooyeong Jeong traf in der 92. Minute und entschied damit eine über weite Strecken ereignisarme Bundesligapartie. Für die Berliner war es erst der zweite Sieg seit Weihnachten, der Abstand zum Abstiegsrelegationsrang wuchs auf sieben Punkte.
Später Treffer nimmt Druck vor Bayern-Spiel
Beide Teams taten sich lange schwer, klare Torchancen zu erspielen. Freiburg hatte mehr Ballbesitz und Spielkontrolle, blieb offensiv jedoch ebenso harmlos wie die Gäste aus Köpenick. Umso überraschender fiel die Entscheidung kurz vor Schluss. Der Erfolg kommt für Union zum richtigen Zeitpunkt. Vor dem schweren Auswärtsspiel beim FC Bayern München verschafft der späte Sieg zusätzliche Ruhe im Tabellenkeller.
Freiburg verpasst Wiedergutmachung nach Europa League
Der SC Freiburg konnte drei Tage nach der 0:1-Niederlage im Europa-League-Hinspiel bei KRC Genk nicht die erhoffte Reaktion zeigen. Zudem verpassten die Breisgauer den Vereinsrekord von zwölf Heimspielen ohne Niederlage aus der Saison 2022/23. Erstmals seit dem Saisonauftakt verloren sie wieder ein Ligaspiel vor heimischem Publikum.
Trainer Julian Schuster hatte seine Startelf nach dem schwachen Auftritt in Belgien auf fünf Positionen verändert. „Natürlich war ich nicht zufrieden mit der Leistung“, sagte Schuster vor der Partie bei DAZN.
Raab feiert Bundesliga-Premiere im Union-Tor
Bei Union stand Ersatzkeeper Matheo Raab erstmals in einem Bundesligaspiel zwischen den Pfosten. Stammtorhüter Frederik Rönnow fehlte nach einer Trainingsverletzung. Raab blieb weitgehend beschäftigungslos, da Freiburg trotz engagierter Ansätze kaum zu zwingenden Abschlüssen kam.
Auch nach der Pause änderte sich wenig am Spielverlauf. Standards und Distanzschüsse brachten keine Gefahr, ehe Union in der Nachspielzeit doch noch zuschlug. Innenverteidiger Danilho Doekhi, der zuvor nach einem Zusammenprall behandelt worden war, konnte den Treffer auf dem Platz miterleben und anschließend jubeln. dpa/reg
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Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |