TuS Koblenz legt Protest gegen Wertung des Spiels gegen Gau-Odernheim ein
- Die TuS Koblenz legt Protest gegen die Wertung des Spiels beim TSV Gau-Odernheim ein.
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Koblenz. Die TuS Koblenz will beim zuständigen Fußballverband Protest gegen die Wertung des Spiels gegen den TSV Gau-Odernheim einlegen. Hintergrund sind nach Angaben des Vereins Zweifel daran, dass das Spielfeld in Gau-Heppenheim den Vorgaben der Spielordnung des Fußball-Regional-Verbands „Südwest“ entsprach.
Verein verweist auf Vorgaben zur Spielfeldgröße
In der Spielordnung heißt es laut TuS Koblenz in Paragraph 7, Absatz 1: „Die Spielfeldabmessung soll 105 x 68 m betragen. Der Spielausschuss kann Ausnahmen bewilligen, und zwar in Bezug auf die Länge zwischen 100 und 110 Meter, und in Bezug auf die Breite zwischen 60 und 75 Metern.“
Nach Darstellung der TuS ergab eine erste Lasermessung des Spielfelds am 29. August eine Breite von 52 Metern. Sollte sich dieser Wert annähernd bestätigen, läge das Spielfeld deutlich unter der in der Spielordnung genannten Mindestbreite von 60 Metern, auch unter Berücksichtigung einer möglichen Ausnahmegenehmigung.
Bedenken nach Vereinsangaben schon vor dem Spiel
Die TuS Koblenz teilte weiter mit, sie habe bereits vor der Begegnung gegenüber dem TSV Gau-Odernheim Bedenken wegen der Spielfeldabmessungen geäußert und eine Austragung in Gau-Heppenheim abgelehnt. Der gastgebende Verein habe dem Fußballverband gegenüber eine Mindestbreite von 60 Metern angegeben, woraufhin die Partie trotz der Ablehnung der TuS Koblenz dort angesetzt worden sei.
TuS-Präsident Christian Krey erklärte, der Protest solle „weder die Leistung der Mannschaft schönreden noch uns dahinter verstecken“. Dennoch müssten bei einem Fußballspiel faire und regelkonforme Bedingungen herrschen, die in der Spielordnung definiert seien. „Diese Bedingungen waren heute aus unserer Sicht nicht gegeben. Daher werden wir gegen die Wertung des Spiels Protest einlegen und die Partie überprüfen lassen“, so Krey.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |