Transferstopp beim VfB Stuttgart: Pejcinovic-Einigung fern
- VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth befindet sich in Gesprächen mit dem VfL Wolfsburg.
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VfB Stuttgart. Für den Bundesligisten aus dem Südwesten ist ein schneller Transfer von Dzenan Pejcinovic derzeit nicht in Sicht. Nach dem 2:2 gegen den FC Paris sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, der VfB sei in den Gesprächen mit dem VfL Wolfsburg weiter aktiv, von einem positiven Ergebnis aktuell aber „weit entfernt“.
Damit ist nach Vereinsangaben nicht zu erwarten, dass Stuttgart schon in der kommenden Woche einen neuen Spieler präsentiert. Für die Kaderplanung von Trainer Sebastian Hoeneß bedeutet das, dass sich die Suche nach Verstärkung in der Offensive weiter ziehen kann.
Pejcinovic war in der vergangenen Saison einer der wenigen Lichtblicke bei den Wolfsburgern. In 34 Pflichtspielen erzielte der Mittelstürmer zwölf Tore. Medienberichten zufolge soll Wolfsburg rund 25 Millionen Euro Ablöse fordern.
Dass der VfL nicht unter unmittelbarem Verkaufsdruck steht, erschwert die Verhandlungen. Die Niedersachsen haben zuletzt den Griechen Konstantinos Koulierakis Medienberichten zufolge für rund 17 Millionen Euro an die AS Rom abgegeben. Zudem gilt der Club dank der Unterstützung durch VW finanziell weiter als stabil. Nach den bisherigen Signalen würde Wolfsburg Pejcinovic wohl nur bei einer passenden Ablöse ziehen lassen.
Ein Hinweis auf die aktuelle Lage war auch im Testspiel gegen den niederländischen Club SC Telstar zu sehen: Pejcinovic wurde am Freitag geschont.
Trainingslager startet am Montag in Grassau
Der VfB bezieht am Montag, 3. August, sein Trainingslager in Grassau am Chiemsee. Bereits am Freitag waren die deutschen WM-Fahrer Angelo Stiller, Jamie Leweling und Deniz Undav sowie Ermedin Demirovic aus Bosnien-Herzegowina und Jeremy Arévalo aus Ecuador zu Leistungstests zurück beim Team.
Im Camp in Bayern werden zudem Bilal El Khannouss aus Marokko und Luca Jaquez aus der Schweiz zurückerwartet. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |