Trainer‑Debüt bei Union: Stuttgart‑Coach Hoeneß lobt Eta
- Freut sich auf die Premiere der neuen Trainerkollegin: Stuttgarts Sebastian Hoeneß. (Archivbild)
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Stuttgart. Vor dem Bundesliga‑Duell des VfB Stuttgart beim FC Bayern richtet sich der Blick von Trainer Sebastian Hoeneß zunächst auf ein besonderes Trainer‑Debüt in der Liga. Der 43‑Jährige begrüßt den ersten Einsatz von Marie‑Louise Eta als Cheftrainerin beim 1. FC Union Berlin.
Die 34‑Jährige steht am Samstag, 18. April, um 15.30 Uhr beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg erstmals als Cheftrainerin eines Männer‑Bundesligisten an der Seitenlinie. Eta war zuvor Trainerin der U19 der Berliner und wurde nach dem Aus von Steffen Baumgart zu den Profis befördert. Sie soll die Mannschaft bis zum Saisonende betreuen. Hoeneß bewertet die Entwicklung positiv. Dass Eta diese Aufgabe übernehme, sei „ein gutes Zeichen, eine gute Entwicklung“. Persönlich kenne er die Trainerin zwar nicht. Für ihn sei aber klar, dass sie den Posten wegen ihrer Fähigkeiten bekommen habe.
Hoeneß verweist auf sportliche Leistung
Nach Einschätzung des Stuttgarter Trainers geht es im Profifußball vor allem um Qualität und Erfolg. „Sie sitzt dort, weil sie richtig gut ist“, sagte Hoeneß über Eta. Entscheidend sei letztlich nicht das Geschlecht, sondern die Leistung. Eta selbst habe diesen Punkt in einem öffentlichen Statement deutlich gemacht. Sie wolle sich wie jeder andere Trainer an Ergebnissen messen lassen. Hoeneß kündigte an, ihren Einstand in der Bundesliga aufmerksam und wohlwollend zu verfolgen.
Für den VfB Stuttgart steht der nächste Spieltag ebenfalls im Fokus. Die Schwaben treten am Sonntag, 19. April, um 17.30 Uhr beim FC Bayern München an. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |