Trainer-Zukunft bei Eintracht Frankfurt nach 2:2 weiter offen
- Albert Riera droht das Aus bei Eintracht Frankfurt.
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Frankfurt am Main. Wie es auf der Trainerbank von Eintracht Frankfurt weitergeht, bleibt nach dem letzten Bundesliga-Spiel zunächst offen. Sportvorstand Markus Krösche hat sich nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart am Samstag, 16. Mai, nicht zur Zukunft von Trainer Albert Riera geäußert.
Auf die Frage, ob die Partie gegen Stuttgart bereits das letzte Spiel des Spaniers als Eintracht-Coach gewesen sei, sagte Krösche lediglich: „Ich werde heute mit Ihnen nicht über Personalien sprechen.“ Zunächst wolle der Verein die Saison sacken lassen. Danach solle eine Analyse folgen.
Fans senden klare Botschaft
Deutliche Worte kamen dagegen von den Anhängern im Stadion. Frankfurter Fans zeigten gegen Ende der Partie ein Banner mit der Aufschrift „Nada de gracias, Alberto“. Übersetzt bedeutet das „Danke für nichts, Alberto“. Riera erklärte nach dem Spiel, er akzeptiere die Kritik. „Wenn man nicht gewinnt, ist man nicht gut genug.“
Durchwachsene Bilanz seit Februar
Riera hatte das Traineramt Anfang Februar übernommen. Er war Nachfolger von Dino Toppmöller. Die sportliche Bilanz fällt bislang gemischt aus.
- 4 Siege
- 5 Unentschieden
- 5 Niederlagen
- 1,21 Punkte im Schnitt pro Spiel
Ein noch schwächerer Punkteschnitt gelang zuletzt Armin Veh in der Saison 2015 2016 mit 0,96 Punkten pro Spiel.
Krösche betonte zugleich, dass die Situation für den Spanier schwierig gewesen sei. In seiner rund dreieinhalbmonatigen Amtszeit geriet Riera mehrfach in Konflikte. Unter anderem mit Stürmer Jonathan Burkardt und auch mit Medienvertretern. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |