Topspiel in Elversberg: Schalke ohne Karaman und Dzeko
- Diese gelbe Karte im Spiel gegen Karlsruhe bedeutete für Schalkes Kapitän und Toptorschützen Kenan Karaman, dass er im Spitzenspiel in Elversberg gesperrt ist (Archivbild).
- Foto: Bernd Thissen/dpa
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Elversberg. Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga gegen den Tabellenführer FC Schalke 04 wartet auf den SV Elversberg am Sonntag, 12. April, um 13.30 Uhr eine besondere Chance. Die Gelsenkirchener reisen mit mehreren Ausfällen an und müssen auf ihre beiden aktuellen Topscorer verzichten.
Stürmer Edin Dzeko fehlt wegen einer Schulterverletzung. Der bosnische Nationalspieler hatte sich in der vergangenen Woche im WM Qualifikationsspiel gegen Italien verletzt. Zudem ist Kapitän Kenan Karaman gelbgesperrt. Beide sind die erfolgreichsten Scorer der Schalker Offensive. Karaman kommt in dieser Saison auf zwölf Tore und vier Vorlagen. Dzeko erzielte bislang sechs Treffer und bereitete drei weitere vor.
Weitere Ausfälle in der Defensive
Neben den beiden Offensivspielern fehlen Schalke auch in der Abwehr wichtige Kräfte. Innenverteidiger Nikola Katic fällt verletzt aus. Mertcan Ayhan ist ebenfalls gelbgesperrt. Trainer Miron Muslic sieht die Situation dennoch gelassen. „Uns fehlen da natürlich ein paar Highroller. Aber wir konnten Ausfälle in dieser Saison immer wieder sehr gut auffangen“, sagte er vor dem Spiel.
Optionen für die Startelf
Als mögliche Alternativen für die vakanten Positionen gelten mehrere Spieler.
- Dejan Ljubicic im offensiven Mittelfeld als Ersatz für Karaman
- Moussa Sylla im Sturm für Dzeko
- Hasan Kurucay oder Timo Becker in der Innenverteidigung
Der Tabellenführer reist dennoch mit viel Selbstvertrauen ins Saarland. Schalke ist seit acht Spielen ungeschlagen und steht seit sieben Spieltagen an der Spitze der Tabelle.
Für den SV Elversberg als Tabellendritter bietet das Duell die Chance, im Aufstiegsrennen weiter Druck auf die Spitze auszuüben. Muslic erwartet eine intensive Partie und bezeichnete den Gegner als „absoluten Hochkaräter“. Das Spiel werde „ein Knaller“. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |