SV Wehen Wiesbaden zieht Bilanz nach DFB-Pokalspiel
- Der SV Wehen Wiesbaden blickt auf die Partie im DFB-Pokal gegen Bayer 04 Leverkusen zurück.
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Wiesbaden. Der SV Wehen Wiesbaden hat nach dem DFB-Pokalspiel gegen Bundesligist Bayer 04 Leverkusen die aus Vereinssicht entscheidenden Phasen eingeordnet. In der 1. Hauptrunde verlor der SVWW 0:4. Cheftrainer Daniel Scherning, Kapitän Tarik Gözüsirin, Torhüter Noah Brdar und Rechtsverteidiger Ben Nink verwiesen vor allem auf die Gegentore unmittelbar vor und kurz nach der Pause.
Gözüsirin sieht starke Anfangsphase
Kapitän Tarik Gözüsirin bewertete die ersten rund 35 Minuten positiv. Der SV Wehen Wiesbaden sei gut in die Partie gekommen, habe diszipliniert verteidigt und als Mannschaft viel investiert. Das erste Gegentor kurz vor der Halbzeit bezeichnete er als besonders ungünstig. Nach dem 0:2 habe gegen einen Gegner mit hoher Qualität auch das nötige Matchglück gefehlt, sagte Gözüsirin. Leverkusen habe seine Chancen konsequent genutzt.
Scherning verweist auf die Zeitpunkte der Gegentore
Cheftrainer Daniel Scherning sprach ebenfalls von einer guten ersten Halbzeit, an die seine Mannschaft nach der Pause nicht mehr habe anknüpfen können. Die ersten beiden Gegentore seien direkt vor und unmittelbar nach der Halbzeit gefallen. Zur Pause habe der SV Wehen Wiesbaden laut Scherning ein Eckenverhältnis von 3:0 und mehrere Situationen im Strafraum gehabt, ohne daraus eine klare hundertprozentige Torchance zu entwickeln. Der Plan sei gewesen, weiter zu pressen und das Spiel möglichst lange beim 0:1 zu halten. Das zweite Gegentor habe der Mannschaft dann „ein bisschen den Stecker gezogen“.
Nink und Brdar nehmen Defensivarbeit mit
Rechtsverteidiger Ben Nink sagte, der SV Wehen Wiesbaden habe in den ersten 35 Minuten wenig zugelassen und Leverkusen das Spiel schwer gemacht. Gegen einen solchen Gegner brauche es aber auch Matchglück. Mit zunehmender Spielzeit sei Leverkusen stärker geworden. Nink hob hervor, dass die Mannschaft grundlegende Tugenden über weite Strecken gezeigt habe; gelinge das auch in der Liga, seien dort gute Ergebnisse möglich.
Torhüter Noah Brdar sprach nach der Niederlage von Enttäuschung, verwies aber ebenfalls auf eine gute erste Halbzeit gegen eine starke Bundesligamannschaft. Das 0:1 sei zwei Minuten vor der Pause gefallen, das 0:2 zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff. Zugleich sagte Brdar, er sei glücklich und stolz, in einem vollen Stadion gegen eine internationale Top-Mannschaft wie Leverkusen gespielt zu haben. Defensiv könne die Mannschaft insbesondere aus der ersten Halbzeit viel Positives mitnehmen.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |