SV Sandhausen vor Auswärtsspiel in Kassel
- Der SV Sandhausen steht am 5. September vor dem Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel.
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Sandhausen. Der SV Sandhausen steht nach der Niederlage in Trier vor der nächsten Auswärtsaufgabe. Die Mannschaft von Cheftrainer Kevin Stotz tritt am 5. September beim KSV Hessen Kassel an, Anstoß im Auestadion ist um 14 Uhr. Vor der Partie kündigte Stotz eine Reaktion auf den jüngsten Auftritt an.
Stotz kritisiert Auftritt in Trier
Stotz bezeichnete die Partie in Trier als „wohl das schwächste Spiel“, seit er Trainer in Sandhausen ist. Trotz einer aus seiner Sicht guten Trainingswoche sei der SVS früh durch einen eigenen Fehler in Rückstand geraten. Danach habe sich bemerkbar gemacht, dass mit Marco Kehl-Gómez und Felix Lohkemper zwei Führungsspieler fehlten.
Fokus im Training auf Zweikämpfe
Aus der Analyse leitete Stotz vor allem körperliche Präsenz ab. Trier habe den SV Sandhausen nicht „hergespielt“, sei aber in den Zweikämpfen aggressiver gewesen und habe in diesen Situationen mehr investiert. Im Training lag der Schwerpunkt deshalb auf Zweikämpfen. Sandhausen müsse über Einsatz und Willen ins Spiel finden.
Rückkehrer und Verletzte
Personell entspannt sich die Lage beim SVS teilweise. Marco Kehl-Gómez kehrt nach seiner Sperre zurück. Felix Lohkemper ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und soll ebenfalls im Kader stehen. Ob es für die Startelf reicht, soll nach dem Abschlusstraining entschieden werden. Auch Tasos Leonidis und Phil Halbauer trainieren wieder mit. Yanis Outman fällt wegen eines Syndesmoserisses länger aus.
Maxi Wagner absolviert nach Angaben des Trainers seit ein bis zwei Wochen wieder Reha-Einheiten auf dem Platz. Erste Teile des Mannschaftstrainings, darunter Aufwärmen und Übungen mit Ball, machte er bereits mit. Stotz hofft, dass Wagner in den kommenden ein bis zwei Wochen vollständig ins Mannschaftstraining zurückkehren kann.
Bei Stefan Maderer bleibt die Situation offen. Der Angreifer war nach einer Verletzung nach Sandhausen gekommen und hat laut Stotz weiterhin ein bis zwei körperliche Themen. Diese seien in der laufenden Woche erneut genauer untersucht worden. Deshalb reiche es aktuell eher für Kurzeinsätze.
Christiansen und junge Spieler
Neuzugang Max Christiansen ist laut Stotz noch nicht bei 100 Prozent, weil er erst spät zur Mannschaft gestoßen ist und die Vorbereitung nicht mitgemacht hat. In Trier habe er dennoch bereits gezeigt, dass er mit Erfahrung und Ruhe im Spielaufbau helfen könne. Zu Luka Vukoja sagte Stotz, der Verein wolle weiterhin junge Spieler integrieren und ihnen Einsatzzeiten geben.
Kassel mit erfahrenen Spielern
Den KSV Hessen Kassel will Stotz nicht an der bisherigen Punktausbeute messen. Viele Spiele des kommenden Gegners seien eng gewesen. Im Kader nennt der Sandhäuser Trainer unter anderem Tim Knipping und Sercan Sararer als erfahrene Spieler, zudem sei mit Mirnes Pepic zuletzt ein weiterer Qualitätsspieler verpflichtet worden.
Ausgangslage beim SVS
Mit der bisherigen Punktausbeute zeigte sich Stotz nicht zufrieden. Nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen folgten aus seiner Sicht Rückschläge, zuletzt die schwache Leistung in Trier. Die Mannschaft habe in dieser Woche intensiv und fokussiert gearbeitet. In erster Linie seien nun die Spieler auf dem Platz gefordert, die Leistung am 5. September geradezurücken. (red)
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |