SV Sandhausen erlebt schwieriges Auswärtsspiel in Trier
- Der SV Sandhausen musste sich auswärts in Trier geschlagen geben.
- Foto: Anouar Touir
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Fußball. Der SV Sandhausen hat sein Auswärtsspiel beim SV Eintracht-Trier mit 0:2 verloren. Die Gastgeber stellten die Weichen bereits in der ersten Halbzeit: Wähling traf nach einem Ballverlust der Sandhäuser Defensive zum 1:0 (12.), Sausen erhöhte nach einem schnellen Umschaltmoment auf 2:0 (26.).
Sandhausen begann zunächst abwartend und suchte aus der Grundordnung heraus Umschaltgelegenheiten. Trier hatte früh eine gefährliche Szene, ein Treffer wurde wegen Abseits aber nicht anerkannt. Danach kam der SVS häufiger in Ballbesitz, blieb im letzten Drittel jedoch zunächst ohne klare Chancen.
Frühe Ballverluste bringen Sandhausen in Rückstand
Beiden Gegentoren gingen nach Angaben des Vereins Ballverluste voraus. Beim 1:0 nutzte Trier die Situation schnell aus, beim zweiten Treffer setzte sich der Gastgeber nach einem verlorenen Kopfballduell im Mittelfeld und nicht konsequent verteidigtem Angriff durch.
Im Sandhäuser Tor stand Arthur Lyska. Davor begannen Lukas Mazagg, Kwabe Schulz, Yannick Osee und Ken Gipson in der Viererkette. Im Mittelfeld liefen Tim Korzuschek und Niklas Tarnat auf, offensiver spielten Mert Tasdelen, Arianit Ferati und David Mamutovic. Im Angriff startete U19-Stürmer Luka Vukoja, weil Tasos Leonidis leicht angeschlagen ausfiel.
SVS steigert sich nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Sandhausen den Druck. Tasdelen kam in der 50. Minute frei vor das Tor, die Szene wurde jedoch wegen Abseits zurückgepfiffen. In der Folge kam der SVS häufiger in Strafraumnähe, ohne den Anschlusstreffer zu erzielen.
In der 61. Minute wechselte Sandhausen doppelt: Max Christiansen kam für Korzuschek, Seyhan Yigit ersetzte Mazagg. Christiansen spielte im Zentrum, Gipson rückte auf die linke Abwehrseite, Yigit übernahm rechts hinten. Später kam Stefan Maderer für Mamutovic (74.). In der 81. Minute brachte Kevin Stotz außerdem Teoman Akmestanli und Phil Halbauer für Gipson und Tasdelen.
Trier blieb bei schnellen Angriffen gefährlich. Tekerci hatte in der 83. Minute die Chance auf einen weiteren Treffer, scheiterte aber frei vor Lyska am Sandhäuser Torwart. Die beste Möglichkeit des SVS entstand nach einem Freistoß: Akmestanli verlängerte per Kopf auf Maderer, dessen Kopfball nicht im Tor landete.
Stotz verweist auf fehlende Kapitäne
Kevin Stotz sagte laut Vereinsmitteilung, man habe „relativ deutlich gemerkt“, dass beide Kapitäne gefehlt hätten. In schwierigen Phasen brauche es Spieler, die Verantwortung übernehmen. Die Gegentore seien aus seiner Sicht keine mannschaftstaktischen Themen gewesen, sondern individuelle Fehler. Nach der Halbzeit habe Sandhausen ein besseres Gesicht gezeigt und mehr Risiko genommen.
Für den SV Sandhausen spielten: Lyska – Mazagg (Yigit, 61.), Kwabe Schulz, Osee, Gipson (Akmestanli, 81.) – Korzuschek (Christiansen, 61.), Tarnat – Tasdelen (Halbauer, 81.), Ferati, Mamutovic (Maderer, 74.) – Vukoja. Die Tore erzielten Wähling (12.) und Sausen (26.). Gelbe Karten sahen Singer und Mitakidis auf Trierer Seite sowie Mazagg und Ferati beim SVS. Vor Ort waren 2.291 Zuschauer. Schiedsrichter war John Bender.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |