SV Darmstadt 98 vor Hannover-Heimspiel mit Personalproblemen
- Archivbild: Beim SV Darmstadt 98 stehen vor dem Heimspiel Personalfragen und das Offensivspiel im Fokus.
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Darmstadt. Der SV Darmstadt 98 geht mit mehreren Ausfällen in das zweite Heimspiel der noch jungen Saison. Nach Angaben des Vereins stehen neben den Langzeitverletzten Luca Marseiler, Fabian Nürnberger und Merveille Papela auch Kai Klefisch nach einer Gelb-Rot-Sperre sowie Fynn Lakenmacher wegen Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung. Das Spiel gegen Hannover 96 ist für den 30. August angesetzt.
Erinnerungszeichen soll Thema in der Mannschaft werden
In der Pressekonferenz sprach der Cheftrainer auch über ein vom Verein gesetztes Erinnerungszeichen. Er bezeichnete die Entscheidung als würdiges Symbol, das dauerhaft präsent bleiben solle. Innerhalb der Mannschaft soll die Bedeutung des Zeichens thematisiert werden, damit die Geschichte dahinter nicht in den Hintergrund rückt.
Pokalsieg gibt Rückenwind
Die Trainingswoche bewertete der Trainer als sehr positiv. Den zurückliegenden Pokalsieg wolle man zwar nicht überhöhen, die Analyse habe aus seiner Sicht aber ein klares Chancenplus über 90 Minuten gezeigt. Besonders in der zweiten Halbzeit habe Darmstadt kaum noch etwas zugelassen. Der Sieg gebe der Mannschaft Sicherheit und helfe im laufenden Entwicklungsprozess.
Hannover mit offensivem Ansatz
Den kommenden Gegner Hannover 96 beschrieb der Trainer als Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Zwar habe Hannover in der Sommerpause Qualität verloren, mit Hartel und Hugonet seien aber Spieler hinzugekommen, die für hohes Niveau in der Liga stünden. Die Spielweise unter Christian Titz sei sehr offensiv und aggressiv, biete dadurch aber auch Räume, die der SV Darmstadt nutzen wolle.
Offensive weiter im Aufbau
Beim eigenen Spiel verwies der Trainer darauf, dass die Offensive zu Saisonbeginn neu entwickelt werden müsse. Erschwert worden sei das durch Ausfälle auf der Linksverteidigerposition und zuletzt durch die fehlende Möglichkeit, mit Hiro und Kai zu spielen; wegen der Sperre von Kai Klefisch werde das erneut der Fall sein. Nach dem Pokalspiel in Jena habe Darmstadt im letzten Drittel klarer und zielstrebiger nach vorn gespielt, sei in die Box gekommen und habe sich vor allem in der ersten Halbzeit Torchancen erspielt; deshalb müsse das Offensivspiel als Gesamtgefüge betrachtet werden.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |