SV Darmstadt 98 äußert sich zu VAR-Protesten
- Der SV Darmstadt 98 hat sich zur Kritik am Video-Schiedsrichter geäußert.
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Darmstadt. Der SV Darmstadt 98 hat auf angekündigte Proteste gegen den Video-Schiedsrichter reagiert. Am 20. August wurde bekannt, dass organisierte Fanszenen in der ersten Pokalrunde deutschlandweit größere Aktionen gegen den VAR planen. Auch die Fanszene des SV 98 will sich nach Vereinsangaben bei der Partie der Lilien bei Carl Zeiss Jena daran beteiligen.
Kritik an der Umsetzung des VAR
Markus Pfitzner sagte in der Vereinsmitteilung, der VAR sei vor neun Jahren eingeführt worden, um klare Fehlentscheidungen zu korrigieren und den Fußball gerechter zu machen. Diese Absicht sei nachvollziehbar gewesen, das Ziel sei aus Sicht des Vereins aber nicht erreicht worden. Pfitzner kritisierte, der Video-Schiedsrichter nehme dem Fußball häufig unmittelbare Emotionen und führe zugleich weiter zu Diskussionen, weil viele Entscheidungen nicht eindeutig nachvollziehbar seien. Zudem werde die Autorität des Schiedsrichters auf dem Feld beschnitten.
Verein nennt mögliche Ausnahme
Eine Ausnahme sieht der SV Darmstadt 98 bei Entscheidungen zur Torlinientechnologie sowie bei eindeutiger Abseitserkennung. In diesen Fällen sei eine Entscheidungsfindung in sehr kurzer Zeit und ohne Interpretationsspielraum möglich. Aufgrund dieser Gründe würde der Verein eine Reduzierung des VAR auf diese Entscheidungen begrüßen.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |