SC Freiburgs U19 beim Karlsruher SC gefordert
- Die U19 des SC Freiburg musste sich beim Karlsruher SC nach einer Führung mit einem Punkt begnügen.
- Foto: Anouar Touir
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Freiburg. Die U19 des SC Freiburg hat am dritten Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga beim Karlsruher SC 2:2 gespielt. Nach einer 2:0-Pausenführung durch Treffer von Stefanos Abubakari und Malik Kassassir kam der KSC in der Schlussphase noch zum Ausgleich.
Freiburg nutzt wenige Chancen vor der Pause
Die Partie begann mit vielen Unterbrechungen. Karlsruhe hatte früh die ersten Abschlüsse: Bugra Duman zielte nach einer Ecke vorbei, Max Baumstark prüfte SC-Torhüter Jayden Umukoro, Marc Kaiser verfehlte das Tor aus der Distanz.
Mit der ersten gefährlichen Freiburger Aktion fiel die Führung. Cedric Dreher setzte sich bis zur Grundlinie durch und flankte auf Stefanos Abubakari, der in der 17. Minute per Kopf zum 1:0 traf. Kurz vor der Pause legte Freiburg nach: Abubakari bediente Djamal Faram, der auf Malik Kassassir ablegte. Kassassir traf aus 17 Metern in den linken oberen Winkel zum 2:0 in der 45. Minute.
SC-Trainer Julian Wiedensohler bewertete die erste Hälfte laut Vereinsmitteilung als konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft. Die Führung sei insgesamt verdient gewesen, auch wenn angesichts weniger Chancen auf beiden Seiten auch ein knapperer Zwischenstand möglich gewesen wäre.
Karlsruhe erhöht nach der Pause den Druck
Direkt nach Wiederanpfiff hatte Karlsruhe eine große Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Alexander Böhner kam nach einer Flanke von Kaiser aus kurzer Distanz zum Abschluss, scheiterte aber an Umukoro. Auf der Gegenseite verpasste Abubakari im Eins-gegen-Eins gegen KSC-Torhüter Malik Kuriata seinen zweiten Treffer.
In der Folge standen beide Torhüter mehrfach im Mittelpunkt. Umukoro parierte unter anderem gegen Luis Meierhöfer, Finn Bierle und Emil Nonnenmacher. Kuriata hielt auf der anderen Seite einen Abschluss von Kimi Baur.
KSC kommt in der Schlussphase zurück
In der 78. Minute brachte ein Strafstoß Karlsruhe zurück ins Spiel. Romain Issenhart war auf der linken Seite in den Strafraum gekommen und wurde von Yanik Boos gefoult. Duman verwandelte den Elfmeter zum 1:2. Für Freiburg war es laut Vereinsangaben der erste Gegentreffer der Saison.
Der SC hatte anschließend Möglichkeiten, den Vorsprung wieder auszubauen. Chrisdy Dianzenza-Nkoussou verfehlte das Tor in der 80. Minute knapp, Baur versuchte es kurz darauf aus großer Distanz, Kuriata fing den Ball jedoch ab. Wiedensohler bemängelte danach die Chancenverwertung und sagte, Freiburg habe bei der Führung zwingend ein drittes Tor machen müssen.
In der 86. Minute glich Karlsruhe aus. Nach einem schnell ausgeführten Angriff wurde Marlo Thürer an der Strafraumkante gefoult. Den anschließenden Freistoß verwandelte der Gefoulte selbst zum 2:2. Die letzte Chance hatte Freiburg in der 90. Minute, doch Faram brachte den Ball unter Druck der Karlsruher Defensive nicht im Tor unter.
Für die A-Junioren des SC Freiburg steht am 23. August das nächste Auswärtsspiel an. Um 11 Uhr gastiert die Mannschaft beim SSV Ulm.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |