SC Freiburg vor Werder-Spiel: Umbruch beim Gegner
- Der SC Freiburg blickt vor dem Spiel auf die Personallage und den Umbruch bei Werder Bremen.
- Foto: Anouar Touir
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Freiburg. Der SC Freiburg trifft zum Auftakt auf Werder Bremen. Beim Gegner gab es vor der neuen Spielzeit deutliche Veränderungen im Kader. Nach Angaben des SC verließen mehrere Leihspieler den Verein nach Saisonende wieder. Zudem gingen mit Karim Coulibaly, Romano Schmid und Torhüter Mio Backhaus drei als Leistungsträger beschriebene Spieler.
Werder Bremen mit mehreren Rückkehrern
Auf der Zugangsseite steht bei den Bremern unter anderem Niclas Füllkrug im Fokus. Der 33-Jährige kehrte nach drei Jahren und mehreren Stationen zurück. Auch Eren Dinkçi ist wieder in Bremen, nachdem er vom SC Freiburg ausgeliehen war.
Sportlich hatte Werder in der vergangenen Spielzeit lange mit Abstiegssorgen zu tun. Den Klassenerhalt sicherte die Mannschaft von Daniel Thioune erst am 33. Spieltag. Als Problem nennt die Freiburger Vereinsmeldung vor allem die Chancenverwertung: Nur der FC St. Pauli erzielte in der vergangenen Saison weniger Tore.
Pokalstart und Personallage bei Bremen
Im Pokal gewann Werder Bremen beim Lüneburger SK Hansa mit 3:0. Der Oberligist kam dabei laut SC über 90 Minuten zu keinem Schuss auf das Bremer Tor. In der Vorbereitung hatte Bremen vier von fünf Spielen gewonnen, nur gegen AJ Auxerre gab es eine 0:1-Niederlage.
Torhüter Karl Hein, der im Pokal wegen muskulärer Probleme fehlte, soll gegen den SC Freiburg wieder im Tor stehen. Auch Eren Dinkçi konnte zuletzt vollständig mittrainieren und ist wieder eine Option. Nicht zur Verfügung stehen Felix Agu wegen einer Muskelverletzung, Keke Topp nach einem Kreuzbandriss, Mitchell Weiser wegen Trainingsrückstands sowie Oskar Wójcik mit muskulären Problemen.
Stimmen vor dem Spiel
Werder-Trainer Daniel Thioune äußerte sich vor der Partie anerkennend über den Gegner: „Der SC Freiburg hat sich unfassbar entwickelt. Auf uns kommt eine Mannschaft zu, die auf jeder Position doppelt und fast gleichwertig besetzt ist.“
SC-Trainer Julian Schuster sagte über Bremen: „Bremen konnte sich eine Woche in Ruhe auf uns vorbereiten. Sie haben eine spannende Mischung aus erfahrenen und jungen, interessanten Spielern im Kader.“
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |