SC Freiburg startet mit Remis in die Frauen-Bundesliga

Die Frauen des SC Freiburg sind in die neue Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga gestartet. | Foto: Anouar Touir
  • Die Frauen des SC Freiburg sind in die neue Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga gestartet.
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Freiburg. Die Frauen des SC Freiburg sind in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auswärts beim Hamburger SV in die neue Saison gestartet. Im Volksparkstadion endete die Partie 1:1 (0:0). Nicole Ojukwu brachte den SC in der 63. Minute in Führung, Nikola Karczewska glich in der 72. Minute für die Gastgeberinnen aus.

Konrad gibt Bundesliga-Debüt als Cheftrainer

Für Marco Konrad war es die erste Partie als Cheftrainer der Freiburger Frauen und zugleich sein erstes Spiel als Coach in der Frauen-Bundesliga. Auf Hamburger Seite stand Rodolfo Cardoso an der Seitenlinie. Der frühere argentinische Profi spielte von 1993 bis 1995 für den SC Freiburg in der Bundesliga und arbeitet seit April als Trainer des HSV.

Konrad sah nach Angaben des Vereins Möglichkeiten für mehr als einen Punkt. „Es war durchaus drin, hier zu gewinnen“, sagte der SC-Trainer. Seine Mannschaft habe gute Phasen gehabt, sei aber zeitweise zu passiv geworden. Entscheidend sei gewesen, „nicht mutig genug“ und nicht mit genügend Überzeugung aufgetreten zu sein.

Vier Neuzugänge in der Startelf

Im Vergleich zum 2:1 gegen den VfB Stuttgart in der Punktspiel-Generalprobe änderte Konrad seine Anfangsformation auf drei Positionen. Emma Memminger ersetzte die wegen muskulärer Beschwerden fehlende Nia Szenk in der Viererkette. Im zentralen Mittelfeld begann Ilayda Açıkgöz neben Nicole Ojukwu, Maj Schneider rückte in die Offensive. Auch Lisa Kolb stand wieder in der Angriffsreihe.

Mit Torhüterin Anna Reimann, Emma Memminger, Ilayda Açıkgöz und Alena Bienz standen vier Neuzugänge in der Freiburger Startelf. Für Reimann und Memminger war es zugleich das Debüt in der Bundesliga. Nicht zur Verfügung standen neben Szenk die Langzeitausfälle Laura Benkarth, Ingibjörg Sigurðardóttir und Meret Felde, die alle schwanger sind, sowie Zoe Schick nach einem Kreuzbandriss. Tessa Blumenberg befindet sich in der Reha, Nora Scherer im Aufbautraining.

Freiburg beginnt aktiv

Der SC Freiburg kam gut in die Partie. Ein Distanzschuss von Vojteková ging vorbei, kurz darauf hatte Schneider nach einem Hamburger Abspielfehler die erste größere Möglichkeit. HSV-Torhüterin Kinga Szemik parierte den Abschluss in der fünften Minute. Die Freiburgerinnen kontrollierten die Anfangsphase, ohne daraus weitere klare Chancen zu entwickeln.

Hamburg kam erst nach und nach besser ins Spiel. Nach einer Viertelstunde versuchte es Paulina Bartz aus der Distanz, nachdem Reimann weit vor dem Strafraum geklärt hatte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde die Begegnung ausgeglichener. Melina Krüger scheiterte mit einem von Alina Axtmann geblockten Schuss, Karczewska hatte per Kopf die letzte Gelegenheit vor der Pause.

Ojukwu trifft, Hamburg antwortet

Nach dem Seitenwechsel wurde Freiburg wieder aktiver. Ein Distanzschuss von Ojukwu war der erste Abschluss der zweiten Hälfte, ein Heber von Memminger landete in der 56. Minute auf dem Tornetz. Kurz darauf kamen die Gäste zu weiteren Szenen über Lisa Karl und Luca Birkholz, ehe Ojukwu per Freistoß die Führung erzielte: Von der linken Strafraumseite schoss sie den Ball durch die Mauer in die kurze Ecke.

Mit Sabah Seghir und Selina Vobian brachte Konrad anschließend frische Kräfte. Der HSV erhöhte den Druck und kam in der 72. Minute zum Ausgleich. Nach einer Flanke von Jonna Wrede traf Karczewska mit links ins lange Eck. Lena Martens setzte den Ball in der 79. Minute ans Außennetz.

Für Freiburg gaben außerdem Sabah Seghir und Carina Brunold ihr Bundesligadebüt. Ojukwu hatte in der 85. Minute mit einem weiteren Freistoß aus ähnlicher Position noch einmal eine gefährliche Szene. Szemik wehrte den Ball mit den Fäusten ab; ob der Ball dabei möglicherweise knapp hinter der Linie war, ließ sich anhand der Fernsehbilder nicht vollständig klären. Drei Minuten später köpfte Brunold knapp über das Tor.

Kurz vor dem Abpfiff kamen auch Amira Arfaoui und Borbalá Vincze zu ihren Kurzeinsätzen für den SC Freiburg. Zum ersten Heimspiel der neuen Saison trifft der SC Freiburg am 29. August auf den 1. FC Union Berlin. Anpfiff im Dreisamstadion ist um 12 Uhr.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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