SC Freiburg startet gegen Werder in die Bundesliga
- Der SC Freiburg startet gegen Werder Bremen in die Bundesliga-Saison 2026/27.
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Fußball. Der SC Freiburg geht mit Rückenwind in den Start der Bundesliga-Saison 2026/27. Nach drei Siegen in den ersten drei Pflichtspielen empfängt der Sport-Club am 30. August um 15.30 Uhr den SV Werder Bremen. Zuvor war Freiburg in der Playoff-Runde der UEFA Conference League und in der ersten Pokalrunde im Einsatz.
Für die Mannschaft ist es bereits das vierte Pflichtspiel innerhalb von zehn Tagen. Philipp Treu verwies vor der Partie auf den missglückten Auftakt der vergangenen Saison. Damals startete der SC mit zwei Niederlagen. „Im letzten Jahr sind wir mit zwei Niederlagen gestartet, das darf uns auf gar keinen Fall passieren. Wir wollen unseren Lauf mitnehmen“, sagte Treu laut Vereinsangaben.
Schuster mahnt zu Grundtugenden
Auch Trainer Julian Schuster bezog sich auf den Saisonstart des Vorjahres, als Freiburg gegen den FC Augsburg 1:3 und beim 1. FC Köln 1:4 verlor. Diese Erfahrungen hätten in der Vorbereitung eine Rolle gespielt. „Bei aller Entwicklung dürfen wir die Basics nicht vergessen“, sagte Schuster. Gegen Augsburg habe seine Mannschaft damals inhaltlich ein gutes Spiel gemacht, sei aber mit einem 1:3 vom Platz gegangen.
Standards als Freiburger Faktor
Die jüngere Bilanz gegen Bremen spricht laut Vereinsangaben für den SC Freiburg: Sieben der vergangenen acht Bundesliga-Duelle mit Werder gewann der Sport-Club. Zudem war Freiburg vor der Vorsaison sechs Spielzeiten in Folge zum Bundesliga-Auftakt ungeschlagen geblieben. Auffällig ist vor dem Ligastart auch die Standardstärke: In den ersten drei Pflichtspielen erzielte der SC sieben seiner zwölf Tore nach ruhenden Bällen.
Werder kommt mit neuen Spielern
Werder Bremen hat im Sommer unter anderem Niclas Füllkrug, Ludovit Reis und den aus Freiburg geliehenen Eren Dinkci verpflichtet. Schuster sprach von einer „spannenden Mannschaft“, auf die sich der SC intensiv vorbereiten müsse. Zu Füllkrug sagte der Freiburger Trainer, der Nationalspieler übernehme viel Verantwortung und könne seine Mitspieler besser machen. Nicht zuletzt wegen Füllkrug betont Schuster, dass Werder „nochmal eine andere Qualität“ mitbringe als Conference-League-Gegner FC Motherwell.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |