SC Freiburg startet erfolgreich in die neue Bundesliga-Saison
- Der SC Freiburg ist mit einem Heimspiel in die neue Bundesliga-Saison gestartet.
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Freiburg. Der SC Freiburg hat sein erstes Bundesliga-Spiel der Saison 2026/27 gegen den SV Werder Bremen mit 4:1 gewonnen. Im ausverkauften Europa-Park Stadion traf Yuito Suzuki dreimal, außerdem erzielte Igor Matanovic ein Tor. Zur Pause führte der Sport-Club bereits mit 2:0.
Im Vergleich zum 4:1 im Play-off-Rückspiel der UEFA Conference League gegen den FC Motherwell veränderte Trainer Julian Schuster seine Startelf auf vier Positionen. Lukas Kübler, Philipp Lienhart, Jordy Makengo und Niklas Beste rückten neu in die Anfangsformation. Philipp Treu, Max Rosenfelder, Christian Günter und Cyriaque Irié saßen zunächst auf der Bank.
Bei Werder Bremen fehlte unter anderem Jens Stage. Der Mittelfeldspieler hatte sich laut Vereinsangaben im Abschlusstraining eine Muskelverletzung zugezogen und fällt voraussichtlich mehrere Monate aus. Eren Dinkci, der vom SC Freiburg an Bremen ausgeliehen ist, stand nach muskulären Problemen im Kader.
Freiburg nutzt Standard zur Führung
Die Anfangsphase war zunächst von wenigen Torchancen geprägt. Bremen setzte auf Umschaltmomente und suchte wiederholt den schnellen Justin Njinmah auf der rechten Seite. Den ersten nennenswerten Abschluss hatte Maximilian Eggestein in der 19. Minute, sein Distanzschuss ging knapp vorbei.
Kurz darauf wurde der SC gefährlicher: Matthias Ginter legte eine Flanke von Niklas Beste per Kopf auf Igor Matanovic ab, dessen Schuss aus neun Metern geblockt wurde. Nach 29 Minuten ging Freiburg in Führung. Suzuki traf nach einer Ecke von Beste per Kopf zum 1:0. Es war nach Angaben des Vereins bereits der achte Pflichtspieltreffer des SC nach einem Standard in der laufenden Saison.
In der 40. Minute verfehlte Beste mit einem Schuss aus rund 25 Metern knapp das Tor. Kurz vor der Pause erhöhte Matanovic aus ähnlicher Distanz auf 2:0.
Suzuki entscheidet die Partie nach der Pause
Zur zweiten Halbzeit blieb Beste wegen Übelkeit in der Kabine, für ihn kam Cyriaque Irié. Freiburg blieb nach der Pause zunächst die aktivere Mannschaft. Derry Scherhant setzte sich links durch und legte auf Suzuki zurück, der in der 48. Minute zum 3:0 traf.
Nur sieben Minuten später war Suzuki erneut beteiligt und vollendete nach Zusammenspiel mit Matanovic zum 4:0. Kurz darauf verhinderte Lukas Kübler eine Bremer Chance, als er Niclas Füllkrug nahe des Elfmeterpunkts noch am Abschluss hinderte.
Mit mehreren Wechseln auf beiden Seiten nahm das Tempo anschließend ab. Bremen kam in der 76. Minute zum Anschlusstreffer: Der eingewechselte Dariusz Stalmach köpfte nach einer Ecke aus kurzer Distanz zum 1:4 ein. Die beste Freiburger Gelegenheit in der Schlussphase hatte Eggestein mit einem Distanzschuss in der 82. Minute.
Trainer Julian Schuster sagte nach der Partie: „Mit dem 1:0 wurde die Kontrolle immer besser, die Entscheidungen mit Ball immer besser und das waren die Grundlagen für den Sieg. So in die Bundesliga zu starten nach diesen 14 Tagen, da bin ich natürlich sehr zufrieden.“
Am 5. September um 15.30 Uhr spielt der SC Freiburg auswärts beim Aufsteiger SC Paderborn.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |