SC Freiburg startet erfolgreich in die Conference-League-Playoffs
- Der SC Freiburg war im Playoff-Hinspiel der UEFA Conference League beim FC Motherwell gefordert.
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Freiburg. Der SC Freiburg hat sein erstes Pflichtspiel der Saison 2026/27 erfolgreich bestritten. Im Hinspiel der Playoff-Runde der UEFA Conference League gewann der Sport-Club beim FC Motherwell mit 3:1 (1:1). Matthias Ginter traf doppelt, Keisuke Goto erzielte in der Nachspielzeit den dritten Freiburger Treffer.
Früher Rückstand im Fir Park
Vor 8.950 Zuschauerinnen und Zuschauern geriet Freiburg bereits nach zwei Minuten in Rückstand. Ibrahim Said setzte sich auf der linken Seite durch und fand Regan Charles-Cook im Zentrum. Der Angreifer traf per Direktabnahme aus zwölf Metern zum 1:0 für Motherwell.
Trainer Julian Schuster sagte nach Vereinsangaben zum frühen Gegentor: „So stellt man es sich natürlich nicht vor, in ein Spiel zu starten, das wollten wir unbedingt verhindern.“ In der Startelf gab es im Vergleich zum 3:0 in der Generalprobe gegen Crystal Palace eine Änderung: Derry Scherhant begann links im Mittelfeld für Vincenzo Grifo, der zunächst auf der Bank saß.
Freiburg kommt über Standards zurück
Scherhant war an mehreren gefährlichen Aktionen beteiligt. Nach acht Minuten führte er eine Ecke aus, nach der Philipp Treu aus rund 20 Metern knapp verzog. Wenig später brachte Scherhant einen Freistoß in den Strafraum, den Matthias Ginter verarbeitete und Motherwells Torhüter Paulsen aus kurzer Distanz prüfte. In der 22. Minute traf Scherhant mit einem Freistoß aus 23 Metern den Außenpfosten.
Der Ausgleich fiel in der 28. Minute erneut nach einem Standard. Ginter verlängerte einen Freistoß von Scherhant per Kopf in die lange Ecke. Der Treffer wurde mehrere Minuten überprüft, blieb aber bestehen. Kurz vor der Pause verhinderte Paulsen bei einem Distanzschuss von Matanovic einen weiteren Freiburger Treffer.
Rote Karte und später Treffer
Nach der Pause attackierte Motherwell früher, wodurch sich für Freiburg mehr Räume ergaben. In der 61. Minute schickte Yuito Suzuki Yannik Engelhardt in die Tiefe. Engelhardt wurde im Strafraum von Martin Moormann an der Schulter zu Boden gezogen. Schiedsrichter Radu Marian Petrescu zeigte zunächst Gelb, sah sich die Szene anschließend am Monitor an und entschied auf Rot. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ginter in der 65. Minute zum 2:1.
In Unterzahl kam Motherwell in der Schlussphase kaum noch zu nennenswerten Offensivaktionen. Freiburg blieb gefährlicher, unter anderem durch Scherhant, der Paulsen in der 75. Minute aus spitzem Winkel prüfte. In der sechsten Minute der Nachspielzeit köpfte der eingewechselte Keisuke Goto nach einer Ecke von Vincenzo Grifo zum 3:1 ein.
Schuster erklärte nach der Partie: „Wenn ich die ersten Minuten ausklammere, bin ich sehr zufrieden. Wir haben es geschafft, auswärts ein Spiel zu drehen und defensiv wenig zuzulassen.“ Vor dem Rückspiel im Europa-Park Stadion tritt der SC in der ersten Pokalrunde um 18 Uhr bei Drittligist Fortuna Düsseldorf an.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |