SC Freiburg: Hartenbach über die Nachwuchsarbeit

Beim SC Freiburg steht die Verbindung zwischen Profibereich und Fußballschule im Mittelpunkt der Vereinsveröffentlichung. | Foto: Anouar Touir
  • Beim SC Freiburg steht die Verbindung zwischen Profibereich und Fußballschule im Mittelpunkt der Vereinsveröffentlichung.
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Freiburg. Klemens Hartenbach hat in einer Vereinsveröffentlichung des SC Freiburg auf die Entwicklung der Freiburger Fußballschule und die enge Verbindung zwischen Nachwuchsbereich und Profis geblickt. Der Beitrag erschien nach Angaben des Vereins zunächst im Stadionmagazin „Heimspiel“.

Enge Abstimmung zwischen Profis und Fußballschule

Hartenbach beschreibt darin, dass die Verzahnung zwischen Profibereich und Nachwuchsleistungszentrum weiterhin eine zentrale Rolle spiele. Zwar sei er nicht mehr so häufig im Möslestadion, weil er viel unterwegs sei, um Spieler zu beobachten, und weil die U23 im Dreisamstadion spiele. Der Austausch mit den Verantwortlichen der Fußballschule bleibe aber eng.

Nach seinen Angaben gibt es feste Termine mit Jochen Saier sowie Martin Schweizer und Andi Steiert, den Leitern der Fußballschule. Darüber hinaus finde auch außerhalb dieser Termine regelmäßig Abstimmung statt, obwohl die Beteiligten inzwischen an verschiedenen Orten in der Stadt arbeiteten.

Hartenbach verweist auf gestiegene Anforderungen

In dem Text ordnet Hartenbach auch die Herausforderungen für die Nachwuchsarbeit ein. Die Gründung der Fußballschule vor 25 Jahren bezeichnet er als vorausschauende Entscheidung der damaligen Verantwortlichen. Zugleich schildert er, dass er in den vergangenen Jahren wiederholt Zweifel gehabt habe, ob der SC Freiburg in diesem Bereich dauerhaft mithalten könne.

Als Gründe nennt Hartenbach die steigenden Anforderungen an junge Spieler, die finanziellen Möglichkeiten anderer Standorte, die Rolle von Beratern im Jugendbereich, Abwerbeversuche bereits in den Altersklassen U15 und U16 sowie die gestiegene sportliche Qualität der eigenen ersten Mannschaft. Dennoch gelinge es nach seiner Darstellung immer wieder, Nachwuchsspieler an den Profibereich heranzuführen.

Beispiele aus dem eigenen Nachwuchs

Als aktuelle und jüngere Beispiele nennt Hartenbach Johan Manzambi, Noah Atubolu sowie Rouven Tarnutzer und Karl Steinmann. Die Qualität der Arbeit in der Fußballschule und die Offenheit im Profibereich seien aus seiner Sicht entscheidend dafür, dass dieser Weg möglich bleibe.

Auch das Umfeld des Vereins spiele laut Hartenbach eine Rolle. Er beschreibt, dass die Menschen im Umfeld des SC Freiburg akzeptierten und positiv aufnähmen, wenn der Verein neben externen Zugängen auch auf eigene Jugendspieler setze.

Arbeiten nach dem Abschied von Christian Streich

Ein weiterer Teil des Textes befasst sich mit der Zusammenarbeit nach dem Abschied von Christian Streich. Hartenbach schreibt, er habe sich die Arbeit ohne Streich anfangs kaum vorstellen können. Dessen Entscheidung, vor zwei Jahren aufzuhören, bezeichnet er jedoch als richtig und verweist dabei auf die Gesundheit.

In der täglichen Arbeit mit Julian habe er sich nach eigener Darstellung in der grundsätzlichen Herangehensweise und Haltung nicht umstellen müssen. Der Text erschien zuerst im Stadionmagazin „Heimspiel“ des SC Freiburg.

Autor:

Erik Stegner aus Landstuhl

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