SC Freiburg gegen Union Berlin: Heimpremiere im Dreisamstadion
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Freiburg. Der SC Freiburg hat sein erstes Heimspiel unter dem neuen Cheftrainer Marco Konrad in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gewonnen. Am 2. Spieltag setzten sich die Breisgauerinnen im Dreisamstadion mit 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Union Berlin durch. Freiburg steht damit bei vier Punkten, Union Berlin kassierte die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel.
Vor 1806 Zuschauerinnen und Zuschauern erzielte Kapitänin Lisa Karl per Kopfball nach einer Ecke den einzigen Treffer. Union Berlin hatte über weite Strecken mehr Ballbesitz, Freiburg kam vor allem nach der Pause zu den klareren Offensivaktionen.
Konrad setzt auf die Startelf vom Auftakt
Marco Konrad veränderte seine Anfangsformation im Vergleich zum 1:1 beim Hamburger SV nicht. Weiterhin nicht zur Verfügung standen Laura Benkarth, Ingibjörg Sigurðardóttir und Meret Felde wegen Schwangerschaftspause sowie Zoe Schick, Tessa Blumenberg, Nora Scherer und Nia Szenk aus gesundheitlichen Gründen.
Bei Union Berlin nahm Trainerin Marie-Louise Eta zwei Änderungen gegenüber dem 1:4 gegen den FC Bayern München vor. Weil Cara Bösl kurzfristig ausfiel, stand Nadine Böhi im Tor. Im Angriff begann Sophie Weidauer anstelle von Lisa Heiseler. Auch Anna Aehling, Hannah Eurlings, Ida Heikkinen, Korina Janež, Mariann Noack, Dina Orschmann und Tanja Pawollek fehlten verletzungsbedingt.
Union mit mehr Ballbesitz, Freiburg nach Standards gefährlich
Die Gäste kamen in der ersten Halbzeit zunächst zu den gefährlicheren Abschlüssen. Sophie Weidauer verfehlte das Freiburger Tor mit zwei Schüssen knapp. Leela Egli, eine frühere Freiburgerin, setzte einen Schlenzer deutlich über das Tor und schoss kurz vor der Pause auch einen Freistoß aus rund 20 Metern über den Kasten.
Freiburg wurde vor allem bei ruhenden Bällen gefährlich. Ein Freistoß von Nicole Ojukwu wurde geblockt, nach einer Ecke kam U-19-Nationalspielerin Emma Memminger aus dem Rückraum zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp über die Latte.
Karl trifft nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der SC Freiburg. Nadine Böhi parierte zunächst gegen Nicole Ojukwu, den Nachschuss von Lisa Kolb blockte die Berliner Defensive. Kurz darauf führte eine Ecke von Ojukwu zur Entscheidung: Lisa Karl stand am zweiten Pfosten frei und köpfte zum 1:0 ein.
Union Berlin hatte durch Sophie Weidauer die Chance zum Ausgleich, ihr Abschluss nach einer Kopfballablage der eingewechselten Nele Bauereisen landete am Außennetz. Freiburg ließ anschließend mehrere Möglichkeiten liegen: Emma Memminger traf mit einer Direktabnahme das Tornetz von oben, Alena Bienz verzog nach einer Ecke, Luca Birkholz schoss knapp vorbei.
In der Schlussphase hielt die 17 Jahre alte Freiburger Torhüterin Anna Reimann mit zwei Paraden gegen Naika Reissner und Samantha Steuerwald die Führung fest. Auf der Gegenseite landete ein abgefälschter Versuch von Luca Birkholz am Außennetz, Nadine Böhi lenkte einen Flachschuss von Amira Arfaoui an den Pfosten. Der SC Freiburg brachte den knappen Vorsprung anschließend über die Zeit.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |