SC Freiburg: Frauen starten im Dreisamstadion gegen Union Berlin
- Die Frauen des SC Freiburg starten im Dreisamstadion in ihr erstes Heimspiel der neuen Saison.
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Freiburg. Die Frauen des SC Freiburg bestreiten am zweiten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga ihr erstes Heimspiel im Dreisamstadion. Gegner ist der 1. FC Union Berlin, der nach Einschätzung von SC-Trainer Marco Konrad mit einem ambitionierten Kader in die Saison gegangen ist. Anstoß ist um 12 Uhr, übertragen wird die Partie bei DAZN und MagentaSport sowie im Hörfunk bei baden.FM.
Zum Auftakt hatte Freiburg beim HSV 1:1 gespielt. Für sieben Spielerinnen und Trainer Marco Konrad war es das erste Pflichtspiel für den Sport-Club. Aus Hamburg nahm die Mannschaft neben einem Punkt auch Ansatzpunkte für die Trainingswoche mit. Konrad sprach von dominanten Phasen, die ausgebaut werden sollten, nannte aber auch Verbesserungsbedarf bei der Chancenverwertung und beim Entscheidungsverhalten im letzten Drittel.
Mehrere Debüts beim SC Freiburg
Neben Sabah Seghir, Carina Brunold und Borbála Vincze kamen auch Anna Reimann und Emma Memminger zu ihren ersten Einsätzen in der Bundesliga. Reimann ist 17 Jahre alt, Memminger 19. Auch Ilayda Acikgöz und Amira Arfaoui liefen erstmals im Freiburger Trikot auf.
Konrad ordnete den Einsatz junger Spielerinnen ein: Vertrauen sei ein Teil, dauerhaft Leistung auf den Platz zu bringen ein anderer. In einer solchen Mannschaft seien zudem erfahrene Spielerinnen wichtig, an denen sich junge Talente orientieren könnten.
Wiedersehen mit früheren Freiburgerinnen
Union Berlin hat nach Angaben des SC Freiburg den Kader erneut deutlich verstärkt. Konrad sieht den Druck daher eher beim Gegner. Für Freiburger Zuschauer kommt es zudem zum Wiedersehen mit Judith Steinert, Samantha Steuerwald, Eileen Campbell und Leela Egli, die früher für den SC gespielt haben.
Der Freiburger Trainer erwartet einen veränderten Wettbewerb in der Liga. Aus seiner Sicht sei die frühere Unterscheidung zwischen größeren und kleineren Vereinen nicht mehr passend. Auch Aufsteiger seien keine gewöhnlichen Aufsteiger mehr, sagte Konrad laut Vereinsmitteilung. Der SC Freiburg wolle dennoch sein eigenes Niveau und seine Qualität auf den Platz bringen.
Konrad erwartet hohes Pressing
Sportlich stellt sich Freiburg auf einen Gegner ein, der laut Konrad für geradlinigen und angriffsorientierten Fußball steht. Union verfüge über viele schnelle Spielerinnen und werde voraussichtlich hoch pressen. Der SC wolle darauf vorbereitet sein und im Dreisamstadion an die Heimauftritte der vergangenen Saison anknüpfen.
Nicht zur Verfügung stehen dem Freiburger Trainerteam weiterhin Laura Benkarth, Ingibjörg Sigurðardóttir und Meret Felde, die sich in Schwangerschaftspause befinden, sowie Zoe Schick mit Kreuzbandriss, Tessa Blumenberg in der Reha, Nora Scherer im Aufbautraining und Nia Szenk wegen muskulärer Beschwerden.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |