SC Freiburg erreicht durch deutlichen Sieg die Ligaphase der Conference League
- Der SC Freiburg hat sich im Play-off-Rückspiel der UEFA Conference League gegen Motherwell durchgesetzt.
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Freiburg. Der SC Freiburg steht in der Ligaphase der UEFA Conference League. Nach dem 3:1 im Hinspiel gewann die Mannschaft von Trainer Julian Schuster auch das Play-off-Rückspiel gegen den FC Motherwell im Europa-Park Stadion mit 4:1 (1:1). Die Tore für Freiburg erzielten Derry Scherhant, Igor Matanovic, Cyriaque Irié und Keisuke Goto.
Vor 31.000 Zuschauerinnen und Zuschauern erwischte der Sport-Club einen frühen Start nach Maß. Maximilian Eggestein spielte Derry Scherhant in die Tiefe, der im Eins-gegen-Eins mit Motherwells Torhüter Alex Paulsen zum 1:0 abschloss. Im Gesamtergebnis lag Freiburg damit früh deutlich vorn.
Sieben Änderungen in der Freiburger Startelf
Im Vergleich zum 5:1 in der ersten Pokalrunde bei Fortuna Düsseldorf nahm das Freiburger Trainerteam sieben Wechsel vor. Christian Günter, Max Rosenfelder, Philipp Treu, Derry Scherhant, Yannik Engelhardt, Cyriaque Irié und Igor Matanovic rückten in die Anfangsformation. Jordy Makengo, Philipp Lienart, Lukas Kübler, Patrick Osterhage, Vincenzo Grifo, Niklas Beste und Lucas Höler begannen nicht. Osterhage fehlte wegen muskulärer Probleme im Kader. Bei Motherwell stand unter anderem Martin Moormann nach seiner Roten Karte aus dem Hinspiel nicht zur Verfügung.
Freiburg kontrollierte die Anfangsphase und hatte nach einer halben Stunde rund zwei Drittel Ballbesitz. Scherhant bereitete nach 14 Minuten eine Möglichkeit vor, fand mit seiner Hereingabe aber keinen Abnehmer. Wenig später verhinderte Ewan Wilson nach Zuspiel von Matanovic eine weitere Chance des Freiburger Offensivspielers.
Trotz der Freiburger Spielkontrolle fiel der Ausgleich für die Gäste. Emmanuel Longelo hatte vor dem Strafraum Platz und traf aus 23 Metern zum 1:1 (22.). Yuito Suzuki verfehlte auf der Gegenseite das Tor knapp (33.). Kurz vor der Pause traf Irié aus zwölf Metern die Querlatte.
Rote Karte für Motherwell, Freiburg nutzt Standards
Auch nach dem Seitenwechsel kam Freiburg zunächst zu einer guten Chance: Irié setzte Suzuki ein, dessen Flachschuss aus 14 Metern knapp am langen Pfosten vorbeiging (53.). Wenige Minuten später schwächte sich Motherwell wie schon im Hinspiel durch einen Platzverweis. Jake Girdwood-Reich sah nach einer Notbremse gegen Scherhant die Rote Karte (57.).
Den anschließenden Freistoß von Scherhant lenkte Paulsen noch aus dem Winkel. Danach entschied Freiburg die Partie nach zwei Eckbällen. Zunächst köpfte Matanovic nach einer Ecke von Scherhant zum 2:1 ein (60.), kurz darauf traf Irié ebenfalls nach einer Scherhant-Ecke per Kopf zum 3:1. Matthias Ginter traf anschließend den Pfosten (67.).
In der Schlussphase erhöhte der eingewechselte Keisuke Goto auf 4:1. Nach einer missglückten Kopfballabwehr eines Motherwell-Verteidigers nahm er den Ball elf Meter vor dem Tor auf und schloss platziert ab. Zum Auftakt in der Bundesliga empfängt der SC Freiburg den SV Werder Bremen um 15.30 Uhr.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |