Sarah Tacke: Wie ungerecht ist Erben, und was bringt die Erbschaftsteuer?
- Sarah Tacke: Die ZDF-Sendung nimmt Erben, große Vermögen und die Debatte um eine Reform der Erbschaftsteuer in den Blick.
- Foto: ZDF, Foto: Svea Pietschmann
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Sarah Tacke. Wenn 13,3 Millionen Menschen in Deutschland als armutsgefährdet gelten und zugleich immer mehr Superreiche dazukommen, landet schnell eine Frage auf dem Tisch: Zählt Leistung noch, oder entscheidet immer öfter das Erbe? Genau darum geht es am 13. August um 23.30 Uhr im ZDF, wenn „Vermögen ohne Leistung – wie ungerecht ist Erben?“ Thema bei „Sarah Tacke“ ist.
Im Zentrum steht dabei auch, wie viel Geld jedes Jahr weitergegeben wird: Vermögen in dreistelliger Milliardenhöhe wechseln in Deutschland jährlich per Erbe den Besitzer, während viele Menschen wenig oder gar nichts erben.
Was Erben mit Gerechtigkeit, Unternehmen und Jobs zu tun hat
Die Runde diskutiert unter anderem, ob große Vermögen und Erbschaften stärker besteuert werden sollen und ob mehr Umverteilung tatsächlich mehr Gerechtigkeit schafft. Ebenso steht die Sorge im Raum, ob höhere Belastungen Unternehmen treffen und Arbeitsplätze gefährden könnten.
Auch die politische Debatte fließt ein: Die SPD will große Vermögen stärker in die Pflicht nehmen und die Erbschaftsteuer reformieren, während Kritiker vor wirtschaftlichen Folgen warnen.
Sarah Tacke: Diese Gäste diskutieren im ZDF
Für die Diskussion kommen verschiedene Perspektiven zusammen: Kevin Kühnert, Bereichsleiter Steuern bei Finanzwende e.V. und ehemaliger SPD-Generalsekretär, Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Finanzwissenschaftler und Ökonom, sowie Andrea Thoma-Böck, Familienunternehmerin, Präsidentin der „Initiative Zukunft Wirtschaft“ und CSU-Mitglied.
Außerdem sitzt Natalya Nepomnyashcha am Tisch, Gründerin des „Netzwerks Chancen“ für sozialen Aufstieg. Die Sendung bietet Untertitel und läuft im Web und in der App auch mit Gebärdensprache. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |