Saisonauftakt in Heidenheim: Trainer Schmidt dämpft Aufstiegserwartungen
- Früher gegen Bremen, nun gegen Osnabrück: Heidenheim und Kapitän Mainka (rechts) setzen weiter auf Einsatz und Leidenschaft
- Foto: Carmen Jaspersen/dpa
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Heidenheim. Zum Start in die 2. Bundesliga dämpft der 1. FC Heidenheim die Erwartungen im eigenen Umfeld und geht laut Trainer Frank Schmidt nicht als Aufstiegsfavorit in die Saison. Vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger VfL Osnabrück am Samstag, 8. August, sagte der Langzeitcoach, der FCH wolle eine gute Rolle spielen. Ein klares Saisonziel Aufstieg formulierte er aber nicht.
Schmidt schloss zugleich nicht aus, dass Heidenheim am Ende oben mitspielen könnte. Nach drei Jahren in der Bundesliga müsse der Club aber wissen, woher er komme, und solle nicht überheblich auftreten. Als klaren Favoriten im Aufstiegsrennen nannte er stattdessen Mitabsteiger Wolfsburg. Der VfL sei aus seiner Sicht der „Krösus der Liga“.
Heidenheim setzt auf bekannte Kräfte und klare DNA
Gegen Osnabrück dürfte ein großer Teil der Startelf um Kapitän und Abwehrchef Patrick Mainka aus Spielern bestehen, die bereits in der Bundesliga zum Kader gehörten. Von ihnen erwartet Schmidt, dass sie wieder die typische Heidenheimer Spielweise auf den Platz bringen.
- Arbeiten
- unangenehm sein
- laufstark auftreten
- große Mentalität zeigen
Schmidt rechnet in der 2. Liga zudem mit einer veränderten Rolle für sein Team. In der Bundesliga war Heidenheim häufig Außenseiter. Nun könnten Gegner den Absteiger eher als Mannschaft sehen, die spielerisch den Ton angeben soll. Genau darauf müsse sich der FCH zum Saisonstart einstellen. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |